Apple Pie Zuckerherzen

Süßer Zuckerwürfel-Ersatz: Apple Pie Zuckerherzen / Homemade Apple Pie Sugar Cubes

Es ist doch wirklich nicht zu fassen. Kaum sind zwei Drittel des Dezembers vorbei, macht mein Immunsystem winke-winke. Plötzlich tränen die Augen und trieft die Nase. Die Stimme bleibt weg und ich huste mir einen zusammen, dass der Tannenbaum vor Schreck das Nadeln anfängt. Kann dies beim dritten Jahr in Folge noch Zufall sein? Ist es möglich, dass ich eine Weihnachts-Allergie entwickelt habe? Reagiere ich auf weiße Rauschebärte wie andere Leute auf Katzenhaar? Man weiß es nicht genau. Fakt ist, dass es die Tage rund um Weihnachten für mich Hustensaft statt Punsch gab und dank Schnoddernase einige Blog-Beiträge auf der Strecke blieben, die ich noch vor Heiligabend hätte veröffentlichen wollen.

Süßer Zuckerwürfel-Ersatz: Apple Pie Zuckerherzen / Homemade Apple Pie Sugar Cubes

Unter anderem möchte ich mich noch herzlich für die tollen Beiträge zum „Auf den letzten Drücker“ Blog-Event bedanken. Oh Mann, wie oft ich beim Lesen der Rezepte plötzlich Hummeln im Hintern verspürte und am liebsten in die Küche gesprintet wäre, um die ein oder andere Idee schamlos zu klauen! Aber auch da kam mir mein rudolph-roter Riechkolben in die Quere. Dennoch – ich finde es furchtbar schön, dass ihr alle so zahlreich mitgemacht habt und blicke dem nächsten Weihnachtsfest mit Gelassenheit entgegen, denn schließlich kann ich nun auf eine ellenlange Liste erprobter Rezepte zurückgreifen.

Den Empfänger des Päckchens, das es abzustauben gab, habe ich diesmal übrigens total Old School mit zugekniffenen Augen und Daumen auf dem Monitor ermittelt, und die glückliche Gewinnerin Ilka wurde bereits von mir per Email informiert.

Süßer Zuckerwürfel-Ersatz: Apple Pie Zuckerherzen / Homemade Apple Pie Sugar Cubes

Eigentlich wären diese selbstgemachten Zuckerwürfel – pardon, Zuckerherzen – ein prima Anwärter für die Liste, denn sie wurden tatsächlich am Nachmittag des Vierundzwanzigsten zwischen Tür und Angel hergestellt. Bei den herzigen Würfeln, die ich schon oft auf anderen Seiten im Netz bewundert habe, handelt es sich um banalen Haushaltszucker, der leicht angefeuchtet in Silikonformen gedrückt und zum Aushärten entweder über Nacht auf eine warme Fensterbank gestellt, oder einfach kurz im Ofen erhitzt wird.

Der schnellste Weg geht über die Mikrowelle, die in Sekunden stabile Zuckerfiguren zaubert. In allen Varianten lässt sich der Zucker prima einfärben, kann mit Gewürzen aromatisiert werden und nimmt zum Anfeuchten schnödes Leitungswasser, Alkohol oder Säfte an. Ich entschied mich übrigens für einen Kaffeesirup von Monin. Im Glas verpackt und mit Schleifchen obendrauf machten die Herzen eine gute Figur und waren das Tüpfelchen auf dem I eines weihnachtlichen Präsentkorbs.

 

Apple Pie Zuckerherzen
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Statt langweiliger Würfel: Zuckerherzen mit Geschmack für den Nachmittagstee
Autor:
Serves: 12
Zutaten
  • 120g weißer Zucker
  • 2 Tl Apple Pie Sirup von Monin
  • 1 mikrowellengeeignete Pralinenform aus Silikon
Zubereitung
  1. Zucker und Sirup in einer kleinen Schüssel mit einem Teelöffel sehr gut verrühren. Der Zucker sollte nun die Konsistenz von feuchtem Sand haben (ist er zu trocken, muss noch etwas Flüssigkeit untergerührt werden; bei einer zur feuchten Mischung weiteren Zucker hinzugeben). Den Zucker in die Kammern einer Pralinenform füllen und fest andrücken. Die Form in die Mikrowelle stellen und auf höchster Leistung 30-40 Sekunden erhitzen. Die Form fünf Minuten in der Mikrowelle auskühlen lassen. Die harten Zuckerfiguren vorsichtig aus der Form drücken. Brechen sie beim Herausholen, sollten sie weitere 10-20 Sekunden in der Mikrowelle erhitzt werden. Die fertigen Zuckerfiguren trocken und luftdicht aufbewahren.
Hinweis
Ich habe für dunklere Herzen zusätzlich etwas braune Pastenfarbe im Sirup aufgelöst

 

Blog-Event: Veräppelt

Schon ewig hatte ich mir vorgenommen, ein Blog-Event zu veranstalten; kam dann aber aus den unterschiedlichsten Gründen (in erster Linie akuter Faulheit) nicht dazu, etwas in dieser Richtung zu organisieren. Deshalb startet heute das ultimative „all inclusive“ Blogevent – anlässlich des schon Ewigkeiten zurückliegenden ersten Blog-Geburtstags, vorträglich zu Weihnachten, zu 25 Jahren Ödipussi, dem Jahr der Schlange; und, weil es so schön zum Thema des Events passt- einem (hoffentlich) goldenen Herbst.

Heute dreht sich alles um die rotgrünen Kullern vom Baum – nicht nur bei den Rezepte, sondern auch bei den Gewinnen. Unterstützt werde ich nämlich von Sponsoren, die mir einige tolle, zum Thema passende Artikel zur Verfügung gestellt haben. Mit an Bord sind *Kaiser, von denen es apfeliges Backzubehör gibt, der *Thorbecke Verlag mit zwei appetitanregenden Büchern, *jolijou mit eurer zukünftigen neuen Lieblingstasse, und ein sehr umfangreiches „Backen & Verpacken“ Set in apfelgrün und rot von der *Schönhaberei. Einzelheiten zum Event und den Gewinnen erfahrt ihr unten.

Ganz unter der Devise „Freiwillige vor“ trete auch ich – natürlich außer Konkurrenz – mit einem Apfelrezept an. Den geradezu albern einfachen, würzigen Sirup aus Cidre schummle ich außerdem bei Stephie unter, die aktuell  ein eigenes Blog-Event desselben Themas am Laufen hat.

Nun wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche und freue mich schon jetzt auf viele tolle Rezepte rund um den Apfel!

Apfel Cidre-Sirup
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Herbst in der Flasche: leckerer Sirup mit nur zwei Zutaten
Zutaten
  • 1 Flasche (750ml) lieblichen Apfel Cidre
  • 1 Zimtstange
Zubereitung
  1. Den Cidre und die Zimtstange in einen Topf geben. Auf dem Herd zum Kochen bringen und die Herdplatte auf kleine Hitze zurückdrehen. Ca. 90 Minuten simmern lassen, bis der Cidre auf rund ⅓ einreduziert ist. Danach in eine heiß ausgespülte Flasche umgießen und sofort verschließen. Wer mag, gibt die Zimstange ebenfalls in die Flasche.
Hinweis
Der Sirup hält sich im Kühlschrank einige Wochen und schmeckt lecker über Pfannkuchen oder Eis, im Tee oder auf Kuchen. Einen Teil des Cidres kann man übrigens auch durch Apfelsaft ersetzen und mit weiteren Gewürzen wie etwas Anis und Nelke aufpimpen

 Der Wettbewerb und seine Regeln:

Gesucht werden süße Rezepte jeglicher Art, die sich um den Apfel drehen. Egal ob Kuchen, Auflauf oder Gelee – als einzige Bedingung gilt, dass Apfel enthalten sein muss.

Mitmachen darf jeder, der das 18. Lebensjahr erreicht und seinen Wohnsitz innerhalb der EU oder der Schweiz hat.

Teilnehmer mit Blog schnappen sich bitte eines der Eventbanner und binden es in ihren Beitrag (der mindestens ein aktuelles Rezeptbild enthält) ein. Ihr Rezept verlinken sie dann per Kommentar unter diesem Beitrag. Teilnehmer ohne Blog schicken mir ihr Rezept plus ein Bild an diese Adresse (veraeppelt at gmx.com) und erklären sich damit einverstanden, dass ich sowohl Bild als auch Rezept in der Zusammenfassung aller Teilnehmer abbilden darf. Pro Person ist eine Rezepteinreichung erlaubt. Keine Archivbeiträge, nur Neues.

Keks unterwegs
Keks unterwegs
Keks unterwegs

 

Das Event startet am 13. Oktober und endet am 10. November um 23:59 Uhr.

Am 11. November werde ich alle eingereichten Rezepte in einem Beitrag zusammenfassen. Anschließend können alle Teilnehmer bis zum 18. November 23:59 ihre 4 persönlichen Favoriten wählen (für sich selbst stimmen ist doof). Dafür einfach eine Mail an diese Adresse (veraeppelt at gmx.com) mit den Namen eurer 4 Lieblingsrezepte schicken. Teilnehmer, die sich nicht am Voting beteiligen, können der Fairness halber auch nicht gewinnen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preise für das Blog-Event wurden mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Sie können weder bar ausgezahlt, noch durch andere Produkte eingetauscht werden.

Gewinner-Set 1: Das Buch “Zimtduft und warmer Apfelkuchen” vom Thorbecke-Verlag. Leckere Rezepte und wahnsinnig schicke Foodfotos, wie ich sie sehr gerne mag: warm, ursprünglich und rustikal. Als zweiter Gewinn winkt eine Muffinform für 6 Muffins aus der “Apfelbacken”-Reihe von Kaiser Backformen.

Gewinner-Set 2: Haufenweise tolles Zeug in typischen Apfelfarben von der Schönhaberei: Candy Bags mit passenden Verschlussstreifen, Bakers Twine, Zuckerstreusel, Muffinförmchen und Papercups. Die Taschentücher mit Apfelmotiv werdet ihr brauchen, um euch die Freudentränchen wegzutupfen. Zusätzlich gibt es einen Sparschäler und ein 5er Set Ausstechformen aus der “Apfelbacken”-Reihe von Kaiser. Diese Ausstecher benutze ich selbst sehr gerne.

Gewinner-Set 3: Apfel-Muffinform Nummer zwei von Kaiser Backformen; und von jolijou dieser zuckersüsse Porzellanbecher in der ebenso hübschen Geschenkbox, mit Apfel vornedruff für das Käffchen am Morgen. Und einen Satz passender Postkarten gibt es sogar noch dazu.

Gewinner-Set 4:Äpfel & Birnen” von Laura Washburn und David Cassidy aus dem Verlag Thorbecke (das Buch besitze ich selbst und kann das leckere Covergirl wärmstens empfehlen). Und weil es so schön war: Exemplar Nummer drei der witzigen Muffinform von Kaiser im Apfellook.

*Die oben genannten Firmen stellten mir die im Blogbeitrag erwähnten Artikel kostenlos zur Verfügung. Die in diesem Beitrag vertretene Meinung ist meine eigene und wurde nicht durch besagte Firmen beeinflusst.

Down Under

Hach, Australien. Ich MAG Australien! Eine meiner Lieblingsbands stammt von dort. Ich schaue gerne schlechtes australisches Reality TV. Fitzroy Island gehört für mich zu den magischsten Orten der Welt. Und wenn hier ein Känguru am Gartenzaun vorbeihopst, weil es dem Wanderzirkus entwischen konnte, ist das für mich fast ein bisschen wie Down Under vor der Haustür.

Völlig klar, dass ich Fan der Küche Australiens bin – vorzugsweise der süßen. Mein Mann backt beispielsweise mordsmäßig gute Chocolate Caramel Slices, die mir schon mehr als einmal die klassische Geburtstagstorte ersetzten. Mit Melting Moments Biscuits bin ich euch insgesamt schon dreimal auf den Keks gegangen. Und wenn mir nach dem Mittagessen der Sinn nach etwas Süßem steht, einer Zuckerbombe, die einem förmlich die Schnute dichtklebt, dann gibbet Golden Syrup Dumplings. Diese weichen australischen Kuller esse ich entweder mit ganz viel Vanillesauce, oder „pur“ mit etwas von dem Zuckerbad, in dem sie planschen. Das Rezept für vier Portionen, an das ich mich bei den Dumplings orientiere, stammt aus dem australischen Delicious Magazine. Inzwischen habe ich es etwas angepasst, aber es ist dem Original immer noch sehr ähnlich.

8 Jahre Blog-Event - Down Under im kochtopf plus Verlosung (Einsendeschluss 15. Mai 2013)

Also, liebe Zorra, falls Du nach all den tollen herzhaften Gerichten, die Dir zu 8 Jahren Blog-Event präsentiert wurden, noch Bock (und genügend Platz im Puddingbauch!) auf etwas Süßes hast, kann ich Dir die australischen Teigmurmeln wärmstens empfehlen. Aber auch allen anderen möchte ich nahelegen, die göttlichen Golden Syrup Dumplings unbedingt mal auszuprobieren. Hooroo und gute Nacht!

Golden Syrup Dumplings
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Gekochte Teigbällchen serviert mit süßem Sirup
Zutaten
  • Dumplings
  • 150 Mehl
  • 1 Prise Salz
  • ½ Tl Backpulver
  • 60g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 2 El Milch
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • Syrup
  • 30g Butter
  • 200g brauner Zucker
  • 50g Golden Syrup (oder Zuckerrübensirup)
  • Saft von 1 ausgepressten Zitrone
  • 250ml Wasser
Zubereitung
  1. Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben. Die Butter in kleine Stückchen schneiden und mit dem Salz dazugeben. Die Butter-Mehl Mischung zwischen den Händen zerreiben, bis eine bröselige Masse entsteht. Das Ei, die Vanille und 1-2 El Milch in einer kleinen Schale miteinander verrühren. Über die Butter-Mehl-Mischung geben und mit den Händen kurz durchkneten. Den fertigen Teig mit bemehlten Händen zu zwölf walnussgroßen Kugeln formen.

  2. Die Zutaten für den Sirup in einem kleinen Topf auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Die Teigbällchen vorsichtig in den Topf legen und den Deckel aufsetzen. Dumplings bei kleiner Flamme ca. 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend mit einer Schaumkelle aus dem Sirup heben und noch warm mit Sahne oder Vanilleeis servieren.