Gooldfingaaa! (Post aus meiner Küche)

Es ist vielleicht nicht alles Gold was glänzt, aber manch goldenes Ding glänzt nicht nur, sondern tut auch höllisch weh, wenn man es zu unsanft berührt. Der pure Zufall – oder vielmehr mein Drang, die Weihnachtsdekoration hervorzukramen – kam mir zur Hilfe, als ich eine Woche vor Ende des Tauschzeitraums der aktuellen PAMK-Runde immer noch nicht so recht wusste, was ich meiner Tauschpartnerin Anni von 1a kitchen wohl Gutes tun könnte.

Ich war ein wenig zu faul, die Kisten vom Dachboden zu holen und wühlte stattdessen lieber im Halbdunkeln in ihnen herum, auf der Suche nach den Herrnhuter Sternen, die ich an den Wohnzimmerfenstern anbringen wollte. Schmerzlich (im wahrsten Sinne) fiel mir plötzlich wieder ein, dass ich die goldenen Christbaumkugeln vom letzten Jahr einfach nur wahllos in eine der Kisten geworfen hatte, anstatt sie richtig zu verpacken. Beim Herumkramen hatte ich wohl eine der Kugeln zerdrückt und nun ragte ein besonders schöner goldener Splitter mitten aus meinen Finger. Wild fluchend rannte ich die Dachbodentreppe runter, wo mich mein Mann, angelockt durch mein Gezeter, schon erwartete. Er wollte gerade ins Bad laufen, um Pflaster zu holen, als ich ihm die gespickte Flosse hinhielt. “Weißte was – ich habe soeben mein PAMK-Thema gefunden!“

Was es war? Nun, jedenfalls nicht ein Michel-aus-Lönneberga-inspiriertes Paket mit Blutklößen und Blutbrot, wie mein Mann anfangs vermutete. Mit seinem zweiten Verdacht, es könnte „irgendwas James Bond-mässiges mit goldenem Colt und so“ sein, hatte er aber gar nicht mal so unrecht.

Schauen wir uns als erstes die fremden Federn an, mit denen ich mich diesmal schmücke. Nach einer Runde investigativer Schnüffelei auf 1a kitchen stellte sich nämlich heraus, dass meine Tauschpartnerin gerne verschiedene Salze in ihrer Küche benutzt. Da ich in Lüneburg lebe und diese Stadt nicht nur für ihr Schmalz, sondern auch für ihr Salz bekannt ist, war schnell entschieden, dass etwas von dem guten Stoff mit in Annis Paket musste. Und weil Salz auch gerne als „weißes Gold“ bezeichnet wird, hatte ich schwuppdiwupp eine passende Verbindung zum Rest des Paketinhalts gefunden. Ich altes Schlitzohr.

Mein Job  war es nun, das Salz in eine schickere Hülle zu packen und ein Etikett draufzukleben. Als Ausgleich zum gekauften Kram gab es eine definitiv selbstgemachte, goldene Schneekugel; gefertigt von ungeschickten Patschehändchen – nämlich meinen eigenen. Auf den Deckel eines alten Marmeladenglases klebte ich ein windschiefes Fimohäuschen, das auf diesem Bild glücklicherweise von zwei kleinen Tannen verdeckt wird. Das Marmeladenglas wurde mit abgekochtem Wasser, einem Teelöffel Glyzerin und Goldglitter aus dem Bastelladen gefüllt.

Ich finde diese heiße Schokolade fast noch leckerer als die Version mit Vanille und Zimt, welche ich 2012 in meinem weihnachtlichen PAMK-Paket verschickte. Beim Zubereiten roch die ganze Küche ein wenig nach meinen Lieblings-Minztäfelchen. Damit es goldig blieb, gab ich eine Handvoll Schokoladen-Goldflocken zur fertigen Schokolade, die sich optisch erst beim Auflösen des Pulvers richtig bemerkbar machen.

Heiße Schokolade mit Pfefferminz
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Toll als Mitbringsel, zum Nikolaus oder als Füllung eines Adventskalenders
Zutaten
  • 35g Kaffeeweißer
  • 60g Zuckerstangen mit Pfefferminzgeschmack, oder andere harte Pfefferminzbonbons
  • 120g Puderzucker
  • 60g schwach entölter Kakao
  • 230g Magermilchpulver
  • Goldflocken mit Schokoladenkern (z.B. von Pati-Versand)
Zubereitung
  1. Pfefferminzstangen in einem Zerkleinerer zu feinem Staub mahlen. Die restlichen Zutaten hinzugeben und vom Zerkleinerer gut durchmischen lassen. Anschließend die Goldflocken mit einem Löffel unterrühren. Die fertige Schokoladenmischung in einer Dose trocken und luftdicht aufbewahren. Die Menge ergibt ca. 15 Portionen.

  2. Zubereitung: 30g Pulver mit 250ml kochendem Wasser auffüllen und umrühren.

Bei den Keksen konnte ich nach Herzenslust mein neues Spielzeug aus dem Änis-Paradies ausprobieren. Für richtige Springerle blieb leider nicht genug Zeit, da diese Art Keks schon einige Wochen im Voraus gebacken werden muss, damit sie durch Lagerung schön mürbe wird, aber auch mit einem schnöden Plätzchenteig kamen die filigranen Details der Springerleform erstaunlich gut zur Geltung. Für einen goldenen Touch sorgte diesmal Puderfarbe, die ich in zwei Durchgängen aufpinselte.

 

Orangen-Lebkuchenplätzchen
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Leckeres Weihnachtsgebäck als Springerle getarnt
Zutaten
  • 250g Butter, zimmerwarm
  • 140g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 420g Dinkelmehl
  • 20g schwach entölter Kakao
  • 1 Tl Orangenabrieb, 1Tl Lebkuchengewürz, 1 Prise Salz
  • Pinsel + goldene Puderfarbe (z.B. Radiant Gold von Sugarflair)
Zubereitung
  1. Butter und Zucker mit dem Handmixer cremig schlagen. Ei und Orange unterrühren. Mehl, Kakao, Gewürz und Salz hinzusieben und kurz mit dem Handmixer verrühren. Den Teig mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den Teig auf ein Stück Frischhaltefolie legen und leicht plattdrücken; danach mit einem weiteren Stück Frischhaltefolie abdecken. Anschließend mit einem Rollholz auf 10mm Dicke ausrollen. Die Teigplatte entweder eine Stunde im Tiefkühler, oder 4 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Danach die obere Folie der gut gekühlten Teigplatte abziehen. Eine Springerleform mit Mehl ausstauben und in den Teig drücken. Die Form abziehen, den Keks mit einem Messer ausschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. Das volle Blech erneut eine Stunde in den Tiefkühlschrank stellen. Erst danach den Backofen auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen und die Kekse rund 15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die Kekse je nach gewünschter Intensität 1-2 Mal mit Puderfarbe bepinseln. Die Kekse halten sich in einer Dose luftdicht aufbewahrt bis zu 4 Wochen frisch.

Zum Schluss des Pakets habe ich versucht, Anni mal so richtig knülle zu machen. Hackenlattenstramm. Breiter als zwei Meter Feldweg. Nur ohne dicke Birne am Tag danach – weißer Glühwein wird ja bekanntlich besser vertragen als sein roter Bruder. Das Blattgold in der Flasche ist übrigens nicht nur ein schöner Blickfang; es kann bedenkenlos mitgetrunken werden und verändert auch nicht den Eigengeschmack des Glühweins.

Apfel-Glühwein
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Heller Glühwein mit Blattgold-Einlage
Zutaten
  • 500ml trockener Riesling
  • 500ml klarer Apfelsaft
  • 1 große Bio-Orange
  • Je 2 Nelken, Sternanis und Zimtstangen
  • 1 Beutelchen Vanillezucker
  • 1 El Honig
  • Blattgold (z.B. von KDtorten)
Zubereitung
  1. Die gewaschene Orange in Scheiben schneiden und zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben. Den Glühwein bis kurz vor den Siedepunkt erhitzen, dann die Temperatur herunterdrehen und alles rund zwei Stunden bei geschlossenem Topf ziehen lassen. Den Glühwein anschließend durch ein Sieb filtern und in heiß ausgespülte Flaschen gießen. Vor dem Verschließen etwas Blattgold in die Flasche füllen. Der Glühwein sollte kühl aufbewahrt werden und hält sich ca. 14 Tage.

  2. Zubereitung: Glühwein in einem Topf langsam erwärmen, in Gläser füllen (wer mag, gibt an dieser Stelle noch etwas Orangenlikör in die Gläser) und mit Zimtstangen und Orangenscheiben garnieren.

Foodblogger Adventswichteln Teil 1

Adventswichteln 2013

Ein wenig schäme ich mich schon, weil ich heute bereits mein zweites Päckchen aus dem Foodblogger Adventswichteln öffnen durfte, obwohl ich es noch nicht mal geschafft habe, den Inhalt des ersten Päckchens zu bloggen. Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen, dass ich in den letzten vierzehn Tagen einen harten und  intensiven Kampf gegen die gefürchtete Vorweihnachts-Hektik bestritt, Runde um Runde erfolgreich ihren Angriffen auswich, mich dann leichtsinnigerweise mit reichlich Jingle Bells und noch mehr Apfelpunsch aus der Deckung locken ließ, wodurch ich in einen fiesen Zeitnot-Schlaghagel geriet und schließlich in der letzten Runde durch Knockout besiegt werden konnte. So ein Mist.

Heute nehme ich mir einfach die Zeit, um euch zu zeigen, mit welchen schicken Dingen Julia von Löffelgenuss mir bisher die Adventszeit versüßt hat. Zu Beginn gebe ich aber erst einmal das Rezept zum Inhalt meines ersten Päckchens an Julia weiter. Hinter dem Namen „Löffelgenuss“ steckt ein Blog, wie er auf den ersten Blick gegensätzlicher zu meinem eigenen nicht sein könnte, denn Julia futtert nicht gerne süß. Trotzdem würde ich mich sehr gerne mal mit ihr an einen Tisch setzen, denn erstens besteht meine Ernährung nicht ausschließlich aus Keksen und Schokolade, und zweitens verbindet uns eine andere kulinarische Leidenschaft – nämlich die zu einem guten Süppchen. Da Julia also eher den würzigen Dingen zugetan ist, schickte ich statt Zuckerzeug lieber eine Portion spicy Nuts auf den Weg an den Rhein. Die mag ich so gerne, dass ich dafür auch mal ein Stück Kuchen stehen lasse.

Union Square Café Bar Nuts
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Ein schnell gemachter, würziger Snack
Zutaten
  • 500g gemischte Nusskerne (z.B. Haselnüsse, blanchierte Mandeln, Cashews, Walnüsse)
  • 2 El frische, fein gehackte Rosmarinnadeln
  • ½ Tl getrocknete & geschrotete Chilischoten (oder Cayennepfeffer)
  • 2 Tl dunkelbrauner Muscovado Zucker
  • 2Tl Seesalz
  • 1 El geschmolzene Butter
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Die gemischten Nusskerne auf ein Backblech legen und in der Mitte des Ofens ca. 10 Minuten hellbraun rösten. In der Zwischenzeit die geschmolzene Butter mit den Rosmarinnadeln, dem Zucker, Salz und Chilis in einer Schüssel zu einer Paste verrühren. Die Nüsse hinzugeben, gut umrühren und noch warm servieren (kalt sind die Nüsse aber auch fürchterlich lecker).
Hinweis
Rezept nach Nigella Lawson

Am ersten Advent durften zwei Ausstecher in Form des Kölner Doms bei mir einziehen. Dass ich mich enorm über diese Förmchen gefreut habe, brauche ich an dieser Stelle wahrscheinlich nicht betonen. Ich erinnere mich sogar, beim Auspacken eine weise Aussage über Körperteile, die auf zylindrische Behältnisse passen, getroffen zu haben. Mit Hilfe der Ausstecher zauberte ich dann in der folgenden Woche eine große Portion Schokoladenkekse, setzte diese mit Marzipan zusammen und widmete danach einen ganzen Nachmittag der Zerstörung kleiner, verschneiter Kölner Dömchen. Godzilla hätte das Szenario bestimmt gefallen.

Im Päckchen zum zweiten Advent steckte nicht nur dieses leckere Glas Antipasto – wie schon am Sonntag davor gab es obendrein eine handgemachte Karte mit lieben Worten, die mich nicht nur deshalb beschämt, weil ich meine Wichtelgeschenke für Julia vergleichsweise wort- und schnörkellos verpackt hatte, sondern auch darum, weil mir durch Julias perfekte Handschrift wieder bewusst wird, mit welch krakeliger Sauklaue ich selbst durchs Leben gehe. Jüngstes Indiz: das Paket für Julia gondelte einen Tag länger als nötig in der Weltgeschichte herum, weil der Adressaufkleber nicht lesbar war. Beweisführung abgeschlossen.

Nun denn. Liebe Julia, Deine Bedenken sind grundlos – ich freue mich auch über nicht-süße Wichtelgeschenke und bin schon jetzt fürchterlich gespannt, was sich in Päckchen Nummer drei versteckt!

Halloween-Nachwehen

Na ihr Nasen, Halloween gut überstanden? Habt ihr mit euren Kindern die Nachbarschaft unsicher gemacht, oder seid ihr daheim geblieben, um Massen von Mumien, Monstren und Mutationen mit Süßigkeiten zu versorgen? Habt ihr euch mit einem Korb voll selbstgemachter Leckereien auf dem Schoß hinter der Haustür postiert und geduldig auf das erste „Klingeling“ gewartet? Fühltet ihr euch dazu verpflichtet, den Korbinhalt während der Klingelpausen stichprobenartig auf Geschmack und Frische überprüfen? Seid ihr später dann mit Bauchdrücken in die Heia gestolpert und in einen unruhigen Schlaf voll schokoladener Alpträume gefallen? Versucht ihr heute am ersten November immer noch, dem Zucker-Hangover mit viel Flüssigkeit Herr zu werden? Würgt ihr zu diesem Zweck in genau diesem Moment eine Kopfschmerztablette herunter und versprecht euch dabei, nie, nie, nie wieder Schokoladenkekse anzurühren? Tatsächlich? Dann können wir uns getrost die Hände reichen, denn mir geht es heute auch nicht viel besser.

Da nach Halloween aber auch gleichzeitig vor Halloween ist und kommendes Wochenende bestimmt noch die ein oder andere Party stattfinden wird, würde ich euch sehr gerne zeigen, was es bei uns am gruseligsten Tag des Jahres zu futtern gab. Den Anfang machen Kekse, die ich so schon das dritte Jahr in Folge gebacken habe, weil sie einfach fürchterlich schnell gemacht sind. Den Geist-Ausstecher aus diesem Set nahm ich nicht nur für den dunklen Keksteig, sondern auch die weißen Fondantaufleger, die mit etwas Honig auf die gebackenen Kekse geklebt wurden. Augen und Mund sind Schokotröpfchen von Schwartau, die ich in den noch weichen Fondant drückte. Die Fondantaufleger für die Kürbiskekse entstanden mit einem Push N Print Ausstecher von Wilton. Leider wird er seit einiger Zeit nicht mehr produziert. Die Kürbisse habe ich mit Goldpuder abgepinselt, was man auf den Bildern durch das Tütchen nur schwer erkennen kann. Apropos Tüte: die habe ich bei Amazon gekauft (Format 100×150, nicht 40×60 wie in der Beschreibung) und mit einem selbstgestalteten Label versehen. Wer mag, kann es gerne herunterladen (Rechtsklick, Grafik speichern unter). Danach wird das Label ausgedruckt, ausgeschnitten, in der Mitte gefaltet und mit Heftklammern am gefüllten Beutelchen befestigt.

Diese Art Geister habe ich schon so oft im Netz gesehen und mich deshalb sehr gefreut, dass ich dieses Jahr die Zeit fand, sie selbst zu backen. An der Tür habe ich die Geister nicht verteilt, weil sie arg zerbrechlich sind, aber auf Marmor-Cupcakes gepflanzt waren sie ein lustiger Hingucker beim Kaffeeklatsch mit meiner Freundin. Übriggebliebenes Baiser kam in eine Keksdose und wurde dem Mann zur Arbeit mitgegeben. Seine Kollegen stehen seltsamerweise total auf das obersüße Oma-Gebäck.

 

Baiser-Geister
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Gruseliges Schaumgebäck für Halloween
Zutaten
  • 2 Eiweiß, Größe M
  • 100g Zucker
  • 1 Tüte Vanillezucker
  • Schwarzer Lebensmittelstift oder etwas geschmolzene Schokolade
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 120° Ober/Unterhitze vorheizen. Zucker und Vanillezucker in einer Schale mischen. Das Eiweiß in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer sehr steifschlagen. Die Zuckermischung dabei nach und nach einrieseln lassen. Baisermasse in einen Gefrierbeutel (oder Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle) füllen und eine kleine Ecke abschneiden. Einen Baisertuff auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Dem Tuff seitlich zwei Ärmchen aufspritzen. Den Rest der Baisermasse ebenso verwenden. Das Backblech in die Mitte des Backofens schieben und ca. 1,5 Stunden trocknen. Die Backofentür dabei einen winzigen Spalt geöffnet halten, damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Anschließend den Backofen ausschalten und das Baiser bei offener Ofentür noch einige Stunden lufttrocknen. Den Baisergeistern mit Lebensmittelstift oder etwas geschmolzener Schokolade drei Punkte für Augen und Mund aufmalen. Luftdicht in einer Dose aufbewahren.

 

Die Marshmallow-Pops enstanden aus einer Laune heraus, weil ich eine angebrochene Tüte XXL-Marshmallows im Schrank entdeckte und spontan an die Äpfel auf meinem süßen Halloween-Buffet denken musste. Durch die kurzen Trockenzeiten der Fettglasur waren sie sehr schnell gemacht und gestern Abend tatsächlich auch als Erstes aus dem bunten Korb verschwunden. Die Tags habe ich bei Tanja entdeckt. Sie passten wie die Faust aufs Auge.

 

Halloween-Nachwehen
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Mäusespeck am Stiel mit Schokoüberzug
Zutaten
  • 10 XXL-Marshmallows (z.B. Rocky Mountains Mega Marshmallows)
  • 1 großer Becher (250g) Fettglasur Zartbitter
  • 1 kleiner Becher (100g) Fettglasur Vanille
  • Zuckerstreusel orange
  • 10 Eis- oder Cake Pop-Stiele
  • Frischhaltefolie und Band für die Verpackung
Zubereitung
  1. Die dunkle Fettglasur nach Anleitung in der Mikrowelle auflösen. Währenddessen die Stiele tief in die Marshmallows schieben. Die Marshmallows nacheinander in die flüssige Fettglasur tauchen, abtropfen lassen und kopfüber auf Backpapier abstellen. Die Fettglasur sollte recht schnell trocknen, so dass man direkt beginnen kann, die helle Fettglasur in der Mikrowelle zu schmelzen. Die flüssige Fettglasur anschließend in einen Frischhaltebeutel füllen und eine winzige Ecke abschneiden. Die Fettglasur in Bahnen über die Marshmallows gießen und unmittelbar mit den Zuckerstreuseln dekorieren. Die Marshmallow Pops nach dem Trocknen in Frischhaltefolie einwickeln und mit einem Band verschließen.