Werbung: Schokosüße Blog-Verlosung von chocri

Sommerfeeling Chocolate   @ yumlaut.de

Seit neuestem kann ich meinen Lebenslauf um folgenden Punkt erweitern: Schokoladen-Designer! Im Juli bekam ich nämlich tolle Post von Willy Wonka, harmlos getarnt als Mitarbeiterin eines Unternehmens mit dem Namen *chocri. Die nette Dame fragte mich, ob ich Spaß daran hätte, mir eine neue Schokoladentafel auszudenken, die danach in das Shop-Sortiment von chocri aufgenommen wird. Solch ein Angebot schlägt man nicht aus, deshalb hauchte ich ein schüchternes „Ja, ich will!“ und setzte mich an den Konfigurator.

Ich bin übrigens nicht der erste Blogger, dem die Ehre zuteilwird, für chocri eine Schokoladentafel zu entwickeln. Im Frühjahr stieß Simone von Ofenlieblinge in Zusammenarbeit mit den Chocris ein tolles neues Projekt an: die Blog-Schokolade. Jeden Monat bastelt ein anderer Blogger seine ganz persönliche Schokokreation, verpasst ihr einen individuellen Namen und Verpackung und ist außerdem dafür verantwortlich, einen „Erben“ für den darauffolgenden Monat zu ernennen. In diesem Fall entschied Andrea von Zimtkeks und Apfeltarte, dass ich ihre Nachfolge antreten soll. Danke schön, liebe Andrea, nichts lieber als das!

Ich verbrachte eine ganze Weile damit, in der großen Vielfalt der chocri-Zutaten herumzustöbern und meine perfekte Lieblingsschokolade zusammenzustellen: eine Basis aus Vollmilch, getoppt mit Tahiti-Vanille, Kokosraspel, Karamellstückchen und Banane. Eine Kombination, zu der ich irgendwie immer wieder zurückkehre. Die Schokolade bekam von mir ein schickes Outfit und passenden Namen, ging in Produktion und kurze Zeit später traf eine gut gekühlte Kostprobe bei mir ein. Seitdem fühle ich mich wirklich wie in der Schokoladenfabrik vor und taumle von einem Zuckerrausch in den nächsten. Übrigens wurde während der Schoko-Entstehung auch ein Interview mit mir geführt, das ihr im chocri Blog nachlesen könnt.

Sommerfeeling Chocolate   @ yumlaut.de

So eine neue Schokoladensorte muss anständig gefeiert werden. Und nicht nur das: beinahe parallel zu diesem Beitrag hat die Facebook-Seite zum Keks tatsächlich unglaubliche zweitausendfünfhundert Däumchen eingesammelt. Ich hätte zum Start des Blogs niemals gedacht, dass sich tatsächlich so viele Leute für meine geistigen Ergüsse interessieren. Danke, danke, danke, ich freue mich über jeden einzelnen von euch!

Das Gewinnspiel ist beendet, vielen Dank für eure rege Teilnahme!  Die Gewinnerin steht: Andrea Patz darf sich über lecker Schoki freuen! Gratulation, Andrea, Du bekommst eine Email von mir! Alle anderen dürfen nicht traurig sein, denn bereits Anfang September steht eine neue tolle Verlosung ins Haus. Dranbleiben lohnt sich!

Sommerfeeling Chocolate   @ yumlaut.de

*chocri hat mir die Schokolade kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieser Blogbeitrag beruht auf meinem persönlichen Eindruck und wurde nicht von chocri beeinflusst.

Werbung: Städter Osterverlosung

Hier kommt eine Beichte: ich gehöre zu der Sorte Mensch, die beim Anblick kleiner, niedlicher Dinge feuchte Augen bekommt und verzückt herumgluckst. Auch wenn ich mir selbst damit auf den Sack gehe – ich kann rein gar nichts gegen diesen Reflex tun. Genauso gut könnte ich mir das Atmen verbieten. Das Orangenbäumchen meiner Freundin, von dem sie die winzigsten Zitrusfrüchte erntet, die ich jemals gesehen habe? Ohgottohgott, was knuffig! Mini-Zimtröllchen, die gerade so auf ein Löffelchen passen? So unglaublich süß, dass ich drei neue Vokale erfinden muss, um meiner Begeisterung gebührend Ausdruck zu verleihen. Bilder von vier Wochen alten Miezekätzchen? Die selig dösen?? In einer englischen Teetasse??? Wählt schon mal den Notruf; in wenigen Sekunden werde ich lauthals an einer Überdosis Putzigkeit zugrunde gehen.

Die Szene, die sich letzten Samstag im hiesigen Haushaltswaren-Laden abspielte, als ich einen Osterhasen-Ausstecher entdeckte, der kaum größer als ein zwei Cent Stück war, könnt ihr euch also bildlich vorstellen. Es war nicht schön. Für niemanden. Tränen der Ekstase flossen. Fensterscheiben zersprangen. Entsetzte Verkäufer kritzelten fristlose Kündigungen. Trauben verstörter Kunden stürmten die Notausgänge.

All das war mir völlig Wumpe. Ich war längst auf dem Weg nach Hause; im Hals geschundene Stimmbänder, und in der Tasche den winzigsten, knuddelwuddeligsten Hasen-Keksausstecher, den ich je gesehen hatte. Und ich wusste schon genau, dass ich ihn als Dekorations-Werkzeug für eine Fuhre frischgebackener Macarons einsetzen würde. Zwar produzierte ich in der Aufregung doppelt so viel Füllung, wie ich für meine 40 Hälften brauchte, aber die Reste ließen sich glücklicherweise einfrieren. Das Grundrezept für die Macaronschalen fand ich übrigens bei der Tortentante – die es ihrerseits bei Tartelette entdeckte –  und übernahm es mit leichten Veränderungen in mein Backbuch. Mit diesem Rezept gelingen mir Macarons endlich jedes Mal.

Nachtrag: da der link zum Hersteller im unteren Absatz ein wenig verloren geht, schreibe ich es hier noch einmal hin – das Mini-Häschen wird von der österreichischen Firma Krifka hergestellt. Online bekommt man den Ausstecher zum Beispiel hier. Eine gute Alternative ist der sechsteilige Springtime Linzer Cookie Cutter von R&M. Ich selbst habe das Teatime Set aus derselben Reihe und bin mit dem Produkt sehr zufrieden.

Für einen für euch kommt der Osterhase dieses Jahr ein wenig früher, denn ich kann ein großes Paket aus dem Sortiment der Firma Städter verlosen, dessen Inhalt euch die Herstellung eigener Macarons (und Whoopie Pies) erleichtern soll. In dem Paket sind folgende Dinge enthalten:

Ein Macaron Starterset mit Backmischung, Speisefarben und Spritzbeutel, eine Backmischung für Whoopie Pies, ein Paket Sahnefest in der Geschmacksrichtung Himbeere und ein Antihaft Backblech für Macarons und Whoopies. Von mir gibt es außerdem einen knuffigen kleinen Micro-Häschen Keksausstecher obendruff, damit ihr nächstes Jahr auch so zuckersüße Oster-Macarons backen könnt.

Das Gewinnspiel ist geschlossen, vielen Dank für eure rege Teilnahme! Der Gewinner wurde ermittelt und benachrichtigt.

*Städter hat mir die Artikel für die Verlosung kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieser Blogbeitrag beruht auf meinem persönlichen Eindruck und wurde nicht von Städter beeinflusst.

Macarons mit Eierlikör-Tonka Ganache
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Österliche Macarons mit einer Füllung aus Eierlikör-Tonka Ganache
Zutaten
  • Ganache:
  • 200g weiße Kuvertüre
  • 100ml Eierlikör
  • 50ml Sahne
  • 1 Tonkabohne
  • 50g gestückelte, weiche Butter
  • Macarons:
  • 60g Eiweiß
  • 20g Zucker
  • 75g gemahlene, blanchierte Mandeln
  • 130g Puderzucker
  • Gelbe Pastenfarbe
  • Dekoration:
  • Eine kleine Menge weißen Fondant
  • ½ Rippe weiße Schokolade
Zubereitung
  1. Die Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Eierlikör, Sahne und die Tonkabohne in einem kleinen Topf unter rühren aufkochen. Nach einer Minute vom Herd ziehen und erst die Butter, dann die geschmolzene Kuvertüre mit einem Schneebesen glatt einrühren. Den Topf eine Viertelstunde stehen lassen. Danach die Tonkabohne mit einem Löffel aus der Ganache entfernen und den Topf mindestens drei Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen. Die Tonkabohne abspülen und abtrocknen. Sie hat noch genug Aroma für weitere Verwendungen.

  2. Ein Backblech herrichten, auf dem entweder eine Macaronmatte, eine Backform für Macarons oder ein Stück Backpapier mit darunter geschobenem Macaron-Template liegt. Einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle ausstaffieren.
  3. Die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker zusammen im Blender mahlen und durch ein feines Küchensieb geben. Eiweiß mit dem Handmixer schaumig rühren; dann den Zucker einrieseln lassen und Eiweiß komplett steifschlagen. Mit einem Zahnstocher etwas gelbe Pastenfarbe zum Eiweiß geben und unterrühren. Die Mandelmischung vorsichtig mit einem Teigschaber unter das Eiweiß ziehen, bis der Teig dickflüssig vom Schaber fließt. Den Teig in den Spritzbeutel füllen und gleichmäßig große Kreise auf das Backblech spritzen. Das Blech einige Male kurz auf die Tischplatte schlagen, damit eventuelle Luftblasen im Teig an die Oberfläche kommen. Die Macarons nun eine halbe Stunde ruhen lassen, damit sie eine Haut bilden. Zwischendurch den Backofen auf 140° Ober/Unterhitze vorheizen, die Macarons auf unterster Schiene ca. 15 Minuten backen und dann das Backpapier mit den Macarons vom Blech auf eine kalte Tischplatte ziehen. Die Schalen komplett abkühlen lassen, bevor sie vom Papier gelöst werden. Die fertigen Macaronschalen in einer Keksdose luftdicht aufbewahren.

  4. Die Ganache aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur kommen lassen. Mit dem Handmixer kurz hell und luftig aufschlagen und danach in einen Spritzbeutel mit einer kleinen geschlossenern Sterntülle füllen. Je zwei Macaronschalen mit einem Tupfer Ganache zusammensetzen. Den Fondant weich kneten, dünn ausrollen und kleine Hasen ausstechen. Die Fondant-Häschen eine Viertelstunde trocknen lassen. Danach die weiße Schokolade in der Mikrowelle vorsichtig schmelzen. Die flüssige Schokolade mit einem dünnen Pinsel aufnehmen und einen kleinen Tropfen mittig auf die Macarons setzen. Darauf ein Fondanthäschen legen und vorsichtig andrücken (alternativ kann man etwas von der übriggebliebenen Ganache auf die Macarons spritzen und die Häschen einfach in die Ganache-Tupfen stellen). Die fertigen Macarons nun 24 Stunden offen an einem kühlen Ort durchziehen lassen, bevor sie gegessen werden. Reste der Ganache friere ich ein.

Werbung: Ran ans Eingemachte

Vor einiger Zeit erreichte mich eine Kooperations-Anfrage, die im Vergleich zu manch anderer so nett, persönlich und auf mein Blog bezugnehmend geschrieben war, dass ich gar nicht anders konnte, als mich mit dem Angebot auseinanderzusetzen. Marion Bernhard vom österreichischen *Löwenzahn-Verlag schrieb eine so charmante Email, dass ich statt des mir angebotenen Lesematerials auch Bücher darüber, wie man seinem Auto warme Radkappen für den Winter klöppelt, begeistert angenommen und rezensiert hätte. Glücklicherweise gab es aber zwei Exemplare aus dem kulinarischen Sektor, die ich euch im Folgenden vorstellen möchte. Noch dazu war Marion so nett, mir eines der Bücher doppelt zu schicken, damit ich es unter euch verlosen kann. Um zu erfahren, welches der beiden Bücher ihr abstauben könnt, lest einfach weiter.

„Die Einkoch-Bibel“ aus dem Löwenzahn-Verlag* überzeugt mit ihren 350 Rezepten sogar eingefleischte Konservierungs-Atheisten. In seinem umfassenden Werk bringt mir der Obst- und Weinbauer Ulrich Jakob Zeni  bei, wie ich Säfte und Liköre bereite, Gelees und Marmeladen konserviere, Obst und Gemüse einlege, Öle, Pestos und Chutneys herstelle. Für nicht ganz bibelfeste Menschen wie mich gibt es außerdem ein ausführliches Kapitel über die Grundlagen des Einmachens, Auswahl und Vorbereitung der richtigen Gefäße und über Lagerung und Haltbarkeit der eingemachten Spezialitäten. Bilder kommen meiner Meinung nach ein wenig zu kurz, was bei dem enormen Umfang des Buchs aber nachvollziehbar ist.

Auch wenn exotische Leckerchen wie Königskerzenlikör oder Mohnpesto sehr verlockend klingen, stelle ich euch heute ein leicht beschwipstes Ananaskompott vor, das sich prima als Topping auf Vanillepudding macht. Schließlich ist dieses Blog  immer noch überwiegend ein süßes, nech.

Ananaskompott
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Beschwipstes Ananaskompott, ein prima Begleiter für einen Pudding
Zutaten
  • 200g Kristallzucker
  • 1 guter Schuss Jamaikarum
  • 1,5l Wasser
  • 1 Zimtstange
  • 4 Gewürznelken
  • 1 Ananas
Zubereitung
  1. Die Ananas schälen, in 1cm dicke Scheiben schneiden und die Scheiben anschließend würfeln. In eine Schüssel legen und beiseite stellen. Den Zucker in einen Topf geben und auf dem Herd unter Aufsicht karamellisieren lassen. Das hellbraune, flüssige Karamell mit dem Jamaikarum ablöschen (Vorsicht, Spritzgefahr). Wasser und Gewürze zugeben und fünf Minuten köcheln lassen. Die Gewürze aus dem Topf nehmen und die gewürfelte Ananas hinzugeben. 5 Minuten mitkochen lassen. Das fertige Kompott anschließend in heiß ausgespülte Gläser füllen und fest verschließen.
Hinweis
Vor dem Kochen versteckte ich die Gewürznelken in einem Tee-Ei, damit ich sie nicht einzeln aus dem Zuckersirup fischen musste. Meine geschälte & entkernte Ananas wog übrigens rund 600g.

„Fruchtige Backideen“ von Bäcker- und Konditormeister Franz Schmeißl ist ein Buch, in dem ich überwiegend altbewährte Klassiker der österreichischen Backkunst statt kurzlebiger Trendrezepte vorfinde. Vom fruchtigen Plundergebäck bis zur ausgewachsenen Obst-Torte kann ich in acht Rubriken jede Menge Rezepte und die dazugehörigen Bilder bestaunen. Desweiteren enthält das Buch ein Back-ABC, welches mir viele grundlegende Backtechniken erklärt, wie beispielsweise die Herstellung eines Blätterteigs. Die Anleitungen sind großzügig bebildert, so dass ich jeden Schritt nachvollziehen kann. Für mich als Nicht-Ösi gibt es am Ende des Buches ein nicht ganz unwichtiges Schmankerl: ein Glossar, das mir die Ausdrücke der österreichischen Küche „übersetzt“. Ohne diesen Part des Buchs würde ich auch heute noch glauben, dass es sich bei „Pofesen mit Powidlmarmelade und Weinchadeau“ nicht um einen leckeren Nachtisch, sondern um einen Begriff aus dem medizinischen Wörterbuch handelt.

Als Kokos-Fan war mir völlig klar, dass die Nektarinen-Kokosküchlein unbedingt einmal ausprobiert werden mussten. Das Ergebnis gefiel mir so gut, dass ich die kleinen Schlingel inzwischen bereits ein zweites Mal in leicht abgewandelter Form gebacken habe.

Nektarinen-Kokosküchlein
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Leckere, laufwarme Quarkküchlein zum Teilen oder ganz allein futtern
Zutaten
  • 2 Eier
  • 55g Feinkristallzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 200g Schlagsahne
  • Der Abrieb einer Zitrone
  • 25g Kokosraspel
  • 40g Mehl
  • 125 Quark (20% F.i.T.)
  • 350g entkernte, reife Nektarinen
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Vier ofenfeste Förmchen ausbuttern. Die Nektarinen in Spalten schneiden und beiseite stellen. Alle anderen Zutaten mit einem Handmixer verrühren und gleichmäßig auf die Ofenförmchen verteilen. Mit den Nektarinenspalten belegen und rund 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Hinweis
Ich backe die Küchlein fünf Minuten vor und belege sie erst dann mit den Obstspalten, damit die Nektarinen nicht zu sehr im flüssigen Teig versinken. Bei meinem zweiten Versuch nahm ich übrigens Magerquark und ersetzte die Nektarinen durch leicht gesüßtes Kirschpüree. Das war ebenfalls sehr lecker.

Ein Exemplar des fruchtigen Backbuchs könnt ihr heute gewinnen. Dazu ist nur ein Kommentar nötig, den ihr bis zum 4. August unter diesem Beitrag verfassen müsst. Bitte denkt daran, mit einer gültigen Emailadresse zu kommentieren, damit ich euch im Fall der Fälle auch kontaktieren kann. Den Gewinner/ die Gewinnerin werde ich per random.org ermitteln und am 5. August an dieser Stelle bekanntgeben. Viel Glück!

Knapp 80 Kommentare! Ja, seid ihr denn verrückt? ;) Random.org hat übrigens entschieden, dass sich Sarah Tauber über das Buch freuen darf. Liebe Sarah, ich schicke Dir eine Email!

 

*Der Löwenzahn-Verlag stellte mir die im Blogbeitrag erwähnten Artikel kostenlos zur Verfügung. Die in diesem Beitrag vertretene Meinung ist meine eigene und wurde nicht durch den Löwenzahn-Verlag beeinflusst.