Schoko-Unglück (Auflösung Lesefreude-Giveaway)

Chocolate Caramel Cookies   +++keksunterwegs.de+++

Ich würde schätzen, dass mir von vier Backversuchen bestimmt einer in die Hose geht. Muffins, bei denen der Zucker vergessen wurde. Misslungene Käsekuchen wie rissige Wüstenlandschaften. Hefeteige, die trotz einer geschlagenene Stunde Gehzeit flacher sind als die Witze Mario Barths – nenne mir Dein Lieblingsgebäck, und die Chancen stehen gut, dass ich es in der Vergangenheit bereits versaubeutelt habe. Nicht umsonst konnte ich meinen Outtakes im letzten Jahr einen ganzen Beitrag widmen.

Deshalb bin ich froh, wenn sich ein vermeintlicher Küchenunfall als unverhoffter Glücksgriff entpuppt. So wie die Kekse vom letzten Wochenende – die sollten eigentlich etwas ganz anderes werden. Aber leider war der Teig so labbrig, dass ich ihn nur zu Kugeln rollen und diese kurz in den Kühlschrank schubsen konnte, um sie vor dem Auseinanderlaufen im Ofen zu schützen.
Als das Blech im Kühlschrank lag, fielen mir dann zufällig eine kleine Tüte Karamellbonbons und das Glas Vanillesalz meiner PAMK-Tauschpartnerin 1akitchen in die Hände. Zusammen mit dem bibbernden Schokoladenteig entstanden aus den zwei Komponenten superleckere, weiche Kekse, denen man ihr Missgeschick gar nicht mehr ansieht. Ein Unfall fast ohne Opfer – lediglich mein Magen litt kurzzeitig unter der viel zu großen Portion Kekse, die ich nach dem Backen wegknusperte. Und wem das Bonbon im Keks jetzt irgendwie bekannt vorkommt – jawollja, so etwas Ähnliches gab es hier auf dem Blog tatsächlich schon einmal.

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Aber nun zum wirklich interessanten Teil des heutigen Beitrags. Laut random.org wird das Game of Thrones Kochbuch aus dem letzten Beitrag in das Bücherregal von Daniela (leberkassemmel) übersiedeln. Liebe Daniela, herzlichen Glückwunsch! Bei allen anderen möchte ich mich ich mich für die vielen, teilweise sehr ausführliche Kommentare bedanken! Zu lesen, für welche Häuser eure Herzen schlagen, hat mir enormen Spaß bereitet. Einhundert und dreißig Kommentare – das Tempo können wir gerne beibehalten. Just kidding! Jedenfalls ein bisschen. Tanzt fein in den Mai!.

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Schokokekse mit Salzkaramell-Kern
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Weiche Schokoladenkekse mit einem Kern aus leicht gesalzenen Karamellbonbons
Zutaten
  • 200g Margarine
  • 100g Puderzucker
  • 60ml Milch
  • 1 Tl Instant Espressopulver
  • Eine Prise Salz
  • 270g Mehl
  • 30g schwach entölter Kakao
  • Weiche Karamellbonbons
  • (Vanille-)Salz
  • 100g Zartbitter-Schokolade
Zubereitung
  1. Margarine, Puderzucker und Milch mit den Rührbesen eines Handmixers cremig schlagen. Espressopulver, Salz, Mehl und Kakao unterrühren. Den Teig nochmals per Hand gut durchkneten, dann abdecken und eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

  2. Die Karamellbonbons mit einem Messer halbieren. Den Keksteig zwischen den Handflächen zu Kugeln formen und diese auf ein Backblech setzen. Je einen halben Karamellbonbon in die Kekse drücken. Das Blech eine weitere halbe Stunde in den Kühlschrank (oder fünfzehn Minuten in das Eisfach) stellen. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen. Dann die Kekse auf mittlerer Schiene zwölf bis fünfzehn Minuten backen. Aus dem Ofen holen und sofort etwas Vanillesalz über das noch weiche Karamell streuen. Kekse auf einem Gitter vollends auskühlen lassen. Die Schokolade in Stücke brechen, in der Mikrowelle auflösen und in einen Gefrierbeutel umfüllen. Eine kleine Ecke des Beutels abschneiden und die ausgekühlten Kekse mit der Schokolade verzieren.

 

Comments

  1. Die sehen so gar nicht misslungen aus, liebe Persis! Das Gegenteil ist der Fall. Da möchte man gleich in die Küche stürmen und nachbacken. Ich fürchte nur, es scheitert schon an den nicht zur Hand habenden Karamelbonbons…
    Tanz fröhlich in den Mai,
    Sabine

  2. Wow,
    wenn meine Missgeschicke so perfekt aussehen würden, dann wäre ich überglücklich.
    Bin begeistert von den Keksen und vor allem von den Bildern. Die sind ja sooooooo scharf.
    Darf ich fragen mit welchem Objektiv/Objektiven du fotografierst?

    Liebste Grüße,
    Edina.

  3. Ich mag einfach wie du schreibst – immer wieder. Nur, dass du das mal weißt ;)
    sonnige Grüße

    • Persis says:

      Ein lieber Kommentar von der Frau mit der wohl schönsten Küche der Welt! Da freue ich mich ganz besonders drüber, dankeschön :)

  4. Der Mario-Barth-Witz war zwar ebenfalls flach, aber genau nach meinem Geschmack ;) Apropos Geschmack: die Kekse werde ich auf jeden Fall nachbacken.
    Ich bin übrigens super traurig nicht das Kochbuch gewonnen zu haben. So muss ich es mir wohl zu Weihnachten schenken lassen oder so *schnüff* Ich würde mich total freuen, wenn du zu dem Kochbuch nochmal einen Eintrag bringst und wir Fanboys und -girls hier nochmal teilhaben dürfen…
    LG Kerstin

  5. Die Idee, einen Outtakes Beitrag zu schreiben ist genial! Nur, dass meine misslungenen Kunstwerke sehen nicht halb so gut aus wie deine, Persis ;-) .
    Schönen 1. Mai wünsche ich dir!
    Maren

  6. Sieht wieder mal köstlichst aus….deine Unfälle gefallen mir! :D Du bist echt immer wieder eine super Inspiration zum Keksebacken….leider habe auch ich den Hang dazu, das gesamte Blech zu futtern, also muss ich mich beim Keksbacken etwas zurücknehmen….der Sommer kommt ja bald…ojeoje…

  7. Das musste ich gleich mal auf Pinterest teilen. Wieder so tolle Fotos und ich kratze mich am Kopf und frage mich mal wieder wie du das machst :D

    Eine Frage habe ich noch: Kaufst du dir bei Genesis die Layouts separat?! So wie ich das verstanden habe, zahlt man ja einmalig für Genesis. Was kosten die Layouts da so im Schnitt? Und überhaupt wie kann man da mehrere Child-Themes haben? Oh Gott ich bin so planlos :o

    LG
    Anett

    • Persis says:

      Huhu Anett, das erste Childtheme habe ich mir letztes Jahr im Set mit dem Genesis Framework zugelegt, aber soweit ich weiß, bekommt man bei studiopress jedes Theme auch solo ohne Framework.

      Kostentechnisch geht es wirklich “von bis”. Wieviel ich für das erste Childtheme ausgegeben habe, kann ich nicht mehr genau sagen (der Developer hat den ursprünglichen Preis mittlerweile nach oben korrigiert); das jetzige kostete durch einen returning customer discount weniger als 20 Euro.

      Aktiv ist jeweils nur ein Childtheme. Aber alle Themes, die Du jemals installiert hast, findest Du im Dashboard unter Design -> Themes. Dort kannst Du zwischen den einzelnen Themes hin- und herschalten.

      Etsy ist übrigens auch eine gute Anlaufstelle für schicke Childthemes. Und keine Bange, Du findest Dich sehr schnell mit WordPress zurecht :)

      • Oh an etsy habe ich gar nicht gedacht :D da muss ich direkt mal schauen gehen :D
        Da würde es dann ja reichen wenn ich mir das $60 Genesis kaufe und Childthemes dann z.b. von etsy, oder?
        Muss ich das überhaupt kaufen? Die Webdesignerin hat mir das ja schon installiert :o

        • Persis says:

          Huch, ich bin Dir ja noch eine Antwort schuldig, sorry! Eigentlich brauchst Du das Genesis Framework nicht noch einmal kaufen, wenn es bereits installiert ist :)

  8. Sheri. says:

    Wenn die so gut schmecken wie sie aussehen hast du definitiv nichts falsch gemacht!
    Hab mal Muffins mit einem Schokokaramel Kern ohne Mehl und Backpulver für die Arbeitskollegen von meinem Freund gemacht. Habe es aber erst gemerkt als ich sie abgegeben hatte und nochmal die Schritte im Kopf durchgegangen bin. War ja seltsam das die gar nicht so schön aufgegangen sind. War mir natürlich mega peinlich, aber anscheinend ist das niemand aufgefallen die waren so begeistert das sie nochmal das selbe wollten. Hatte sie dann beim nächsten mal getestet. Urgs also ich fand sie schrecklich! Dieses klebrige süße Zeug würde ich nicht empfehlen. Seit dem checke ich immer 2 mal die Zutatenliste damit ich auch ja nichts vergesse.
    Dein Rezept hab ich mir auf jedenfall gleich mal abgespeichert. Bin ich schon gespannt darauf.

    • Persis says:

      Hihi, ich wäre wahrscheinlich auch total auf Deinen klebrigen Schokokuchen abgefahren ;) Schokokuchen ohne Mehl sind mir die liebsten.

  9. Also, wenn deine Missgeschicke so aussehen – ich esse sie schnell gern auf, damit du dich nicht weiter schämen musst :-D . Im Ernst, diese kleinen Kekse sind genau mein Ding – ich speicher sie mir mal direkt für die Weihnachtsbäckerei ab. Ist ja auch schon wieder bald :-D .

  10. Was du immer zauberst! Das sieht so lecker aus. Und ein schöner Einblick in die Entstehungsgeschichte!
    Da wünscht man dir ja fast noch ein paar Küchenunglücke mehr

  11. Liebste Persis,
    ooooh das freut mich, dass das Vanillesalz bei solch köstlichen Keksen zum Einsatz kam. Und so schön ins Szene gesetzt!***

    • Persis says:

      Du ahnst nicht, wie sehr das Knipsen mit dem offenen Glas unter der Nase Spaß gemacht hat. Das ganze Wohnzimmer roch megalecker nach Deinem Salz :)

  12. Die Kekse sehen richtig lecker aus. Habe diese gleich in meine Nachbackliste notiert und werde sie demnächst nachbacken. Bin gespannt wie sie schmecken :)

    Gruß Elena

  13. Von wegen ganz OHNE Opfer …..
    WAS ist mit uns … DEINEN Lesern …. wir sitzen nun vorm Bildschirm und haben einen
    riesen Hunger auf Keeeeekseeeeeee!!!

    Die Bilder mit den Keksen und der Pulle Milch …
    Mhmmmhmmm DIE laden so zum Knuspern ein!

    Zauberhafte Grüße … Katja

  14. Wieder so lecker Verführungen…immer wenn ich im Büro sitze und auf deine Seite gehe, bekomme ich HUNGER und einen Zucker-Notstand :-)….aber zum Glück macht nicht nur Schokolade glücklich….deine Bilder reichen manchmal auch schon!
    Ich wünsche Dir einen sonnigen Sonntag,
    herzliche Grüße
    Birgit

  15. Hallo ,
    habe gerade Deine super Cookies entdeckt und bin total begeistert…
    naja, Unfall kann man das wohl nicht nennen:-)
    super tolle Fotos!
    Liebe Grüße,
    Eva-Maria

  16. Hi Persis!
    Wow das sieht einfach nur großartig aus!! Super :)
    Liebe Grüße, Conny

  17. Ich bin ja ohnehin ein Riesen-Karamell-Fan. Karamell-Kochen macht mich einfach glücklich. Zu sehen, wie die Zuckerkristalle sich langsam verflüssigen und dann ganz plötzlich eine verführerisch-goldene Farbe annehmen… hach, da komme ich direkt ins Schwärmen. Aber deine Kekse toppen alles bisher Dagewesene! Die sehen so unglaublich lecker aus, dass ich mir wünschte, sie würden jetzt direkt hier neben meinem Laptop stehen und darauf warten, von mir verspeist zu werden. Werde ich auf jeden Fall demnächst mal nachbacken! Vielen Dank für das Rezept, Persis, das wandert sofort auf mein Pinterest-Board, damit ich es nie, nie, niemals aus den Augen verliere!

    ♥sabrina

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