Erdbeerfruehling

Erdbeerkekse @yumlaut.de

Ich habe zu viele Erdbeeren gekauft. Ich weiss – das macht genauso viel Sinn wie „in meinem Schrank stehen zu viele Schuhe“ oder „den Weihnachtsmann gibt es in Wirklichkeit gar nicht“. Voeeellig bizarr und abwegig. Trotzdem hocke ich hier noch auf einem Berg Erdbeeren, der irgendwie verwurstet werden will. Doch was tun? Erdbeermarmelade kochen? Ham wir schon gemacht. Kuchen backen? Das koennen andere besser. Erdbeeren direkt aus der Schale im Puddingbauch verschwinden lassen? Passiert waehrend der Erdbeersaison sowieso staendig.

Erdbeerkekse @yumlaut.de

In meinen bookmarks befindet sich allerdings der link zu einem Rezept fuer Blaubeerkekse, die ich letztes Jahr schon einmal gebacken habe. Duerfte doch kein Problem sein, die blauen gegen die roten auszutauschen, nech? Probieren wir es einfach mal aus!

Erdbeerkekse @yumlaut.de

Erdbeerkekse
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Eine besonders leckere Art der Erdbeer-"Entsorgung"
Zutaten
  • 1 El Milch
  • 170g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Spritzer Vanillearoma
  • 1 Spritzer Mandelaroma
  • 200g Mehl
  • 1 halber Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 150g Erdbeeren
Zubereitung
  1. Die weiche Butter, Zucker, Ei, Milch und die Aromen mit dem Handruehrgeraet cremig schlagen. Das gesiebte Mehl mit dem Backpulver und dem Salz mischen und mit den fluessigen Zutaten verruehren. Die kleingeschnittenen Erdbeeren vorsichtig per Hand unterheben. Den Keksteig mindestens eine Stunde kuehl stellen.

  2. Den Backofen auf 170° Ober/Unterhitze vorheizen. Teig mit Hilfe eines Teeloeffels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und dabei ausreichend Platz zwischen den Haeufchen lassen. Die Kekse nun zwischen 15-20 Minuten backen, bis sie an den Raendern braun werden. Das Backblech aus dem Ofen nehmen und die Kekse noch ein paar Minuten ruhen lassen. Erst danach auf ein Kuchengitter setzen und vollstaendig auskuehlen lassen.
Hinweis
Die Erdbeerkekse sind am ersten Tag noch recht knusprig, am zweiten Tag weich, und am dritten Tag meist schon alle weg.

 

Happy Birthday!

Kit Kat Cake @yumlaut.de

On your birthday, it’s time to reflect,
For the passing of time leads to change.
What once was important we leave;
Our priorities and goals rearrange.
It’s official; you’ve lived one more year.
You’re birthday gifted and caked,
But don’t think you’re fully mature,
‘Cause you’re really only half-baked!
~Joanna Fuchs~

Kit Kat Cake @yumlaut.de

Heute gab es zum Geburtstag meiner Nichte  dieses aeusserst leckere Kit Kat-Ungetuem. Man sieht es vielleicht nicht, aber unter dem ganzen Zuckerzeug steckt ein Schoko-Bananenkuchen und Zartbitter-Schokocreme. Da ich im Erklaeren eine Niete bin und mich immer noch geplaettet vom Verschnabulieren eines viel zu grossen Stueck Kuchens fuehle, verweise ich an dieser Stelle ganz dreist auf  Recipegirl. Auf ihrer Seite findet man eine tolle Anleitung zum Zusammensetzen solch einer Schokobombe. Viel Spass beim Nachbacken – aber vor allem auch beim Auffuttern!

P.S. Wusstet ihr, dass es in Japan Kit Kat in so leckeren Geschmacksrichtungen wie “Soy Sauce” oder “Cucumber” gibt? Ich frage mich, wie der Kuchen wohl damit geworden waere …

Kit Kat Cake @yumlaut.de

Banana-Drama

Banana Bread Cookies @yumlaut.de

Ich futtere Bananen nur, wenn sie einen ganz bestimmten Reifegrad erreicht haben. Sie duerfen nicht zu gruen und hart sein. Schliesslich will ich sie essen, und keine Fenster damit einschlagen. Sie duerfen aber auch nicht wirklich gelb aussehen. Reife Bananen, womoeglich noch mit braunen Flecken uebersaeht, bekomme ich einfach nicht runter. No way, José. Diese Eigenart hat mir bei meinem Mann schon den Spitznamen „Mrs. Monk“ eingehandelt, aber das ist mir voellig Banane.
Gluecklicherweise lassen sich Bananen aber nicht nur roh verzehren. Wenn ich keine Lust auf einen Smoothie habe, ein ganzer Kuchen aber auch zu viel des Guten waere, greife ich gerne auf mein Rezept fuer Banana Bread Cookies zurueck.

Banana Bread Cookies @yumlaut.de

Okay, okay  – eigentlich ist es nicht wirklich mein Rezept. Vielmehr handelt es sich um eine Kreation im Sinne von Frankenstein; zusammengesetzt aus den Fragmenten verschiedener Rezepte, die im Laufe der Jahre von mir ausprobiert wurden. Herausgekommen ist eine Mischung aus Kuchen und Keks, sehr weich und unsagbar bananig. Die Cookies lassen sich gut solo verspachteln, aber die Zartbitter-Ganache ist meiner Meinung nach das Sahnehaeubchen obendruff. Beziehungsweise mittendrin.
Aber genug des Gefasels, denn nun moechte ich euch meine Schoepfung vorstellen. Ich nenne sie liebevoll  „das Bananenmonster“.

Banana Bread Cookies @yumlaut.de

Banana-Drama
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Obst in seiner schönsten Form - gebacken in einem Keks
Zutaten
  • 150g Butter
  • 130g Brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 2 kleine, zerdrueckte Bananen
  • 1Tl Bananensirup (z.B. von Monin)
  • 10 Tropfen Vanilleextrakt
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 220g Mehl, gesiebt
  • 5g Backpulver

  • Fuellung
  • 200ml Sahne
  • 200g Zartbitter-Schokolade
Zubereitung
  1. Fuer die Fuellung die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen. Den Topf von der Herdplatte ziehen und die kleingeschnittene Schokolade zur Sahne geben. Solange umruehren, bis sich die Schokolade komplett aufgeloest hat. Die Ganache nun einige Stunden auskuehlen lassen.

  2. Fuer die Kekse den Backofen auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen. Die weiche Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Das Ei, die Bananen, Sirup, Zimt und Vanilleextrakt unterruehren. Das gesiebte Mehl mit dem Backpulver mischen und mit den restlichen Zutaten zu einem klebrigen Teig verarbeiten. Mit einem Essloeffel Haeufchen auf das Backblech setzen und 10 bis 15 Minuten backen lassen. Vorsicht - die Kekse gehen gut auseinander! Nach dem Auskuehlen jeweils zwei Kekse mit etwas Ganache zusammensetzen.