Earl Grey Biscuits und eine Buchvorstellung

Earl Grey Biscuits from http://yumlaut.de #shortbread #tea

Der heutige Beitrag soll von dem Buch handeln, das Richtungsweiser für mein Blog-Event war. Beim Besuch einer Freundin fiel mir nämlich nicht nur ihre prallgefüllte Gebäckdose, sondern auch dieses Buch in die Hände, aus dem das Rezept für die Kekse stammt, mit denen ich mir den Appetit auf Abendbrot verdarb. Ich saß also auf dem Sofa, Krümel von Cranberry Orange Bites auf dem Schoß, blätterte selig durch die Seiten und dachte: das isses! Auf der Einweihungsparty des neuen Blogs soll es Shortbread regnen!

Ich schrieb die nette Dame der Patmos Verlagsgruppe an, mit der ich bereits im letzten Jahr aus einem ähnlichen Grund in Kontakt stand, und sie sicherte mir bereitwillig vier Exemplare des Buchs zu: drei als Preise für das Event, und ein Exemplar für mein windschiefes Billy-Regal. Habt ihr Lust, mit mir etwas in dem Büchlein zu schmökern?

*Shortbread – die Rezeptsammlung des Mutter-Tochter Gespanns Lucia und Theresa Baumgärtner ist für mich mehr handliches Booklet als ausgewachsenes Nachschlagewerk. Trotzdem tummelt sich zwischen den Buchdeckeln eine stattliche Anzahl von Rezepten rund um das krümelige Gebäck aus Großbritannien. Die bebilderten Anleitungen sind kurz und knackig, mit Zutaten, die ich eigentlich immer im Küchenschrank habe. Mir gefällt, dass die Baumgärtner-Mädels ein Händchen für kreative Variationen beweisen und Shortbread zeigen, das mit Rosenzucker bestreut oder als marmeladengefülltes Törtchen serviert wird. Der Käsefreund in mir freut sich besonders über drei pikante Rezepte inmitten des süßen Gebäcks.

Earl Grey Biscuits from http://yumlaut.de #shortbread #tea

Für heute habe ich mir allerdings doch einen süßen Keks ausgesucht, nämlich die Earl Grey Tea Biscuits von Seite achtzehn. Zwei Dinge änderte ich: im Rezept wird erklärt, wie man aus dem Keksteig kleine Teebeutel formt, aber ich machte es mir einfach und nahm einen Ausstecher zur Hand. Außerdem ersetzte ich die Schokoladenschrift (die im Rezept aus einem Teil Butter und fünf Teilen Bitterschokolade besteht) durch Fettglasur, damit ich das fertige Gebäck großzügig darin ertränken konnte. Der Teig ergab exakt zwölf Stück Shortbread, und ich muss zugeben, dass die Hälfte davon die Küche nie verlassen hat. Vom restlichen Gebäck mit den hübschen Earl Grey-Sprenkeln trennte ich mich auch nur ungern. Die Tatsache, dass über fünfundzwanzig weitere Rezepte von mir entdeckt werden wollen, erleichterte mir den Abschied.

Ein abschließendes Wort zu dem Buch: ich mag, dass es klein und kompakt ist und durch seinen niedrigen Preis ein prima Mitbringsel für keksverrückte Freunde darstellt – vielleicht sogar zusammen mit dem Terrier-Ausstecher, der das Cover des Büchleins ziert.
Falls ihr eines von drei Shortbread-Büchern gewinnen wollt, würde ich mich über eure Teilnahme an meinem Blog-Event freuen. Was es damit auf sich hat, lest ihr an dieser Stelle nach. Ich bin gespannt auf eure Einsendungen!
 

shortbread_coverLucia Baumgärtner / Theresa Baumgärtner
Shortbread
2. Auflage 2014
Format 11 x 17 cm
64 Seiten
Hardcover mit Halbleinen
ISBN: 978-3-7995-0378-5
8,99 Euro
Thorbecke
 
 
*Vielen Dank an Thorbecke für die kostenlose Bereitstellung der im Blogbeitrag erwähnten Bücher! Meine persönliche Meinung wurde durch das Sponsoring nicht beeinflusst.

Earl Grey Biscuits from http://yumlaut.de #shortbread #tea

Earl Grey Tea Biscuits
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Buttrige Kekse aus England mit einem Hauch von Bergamotte
Autor:
Zutaten
  • 75g Butter, kalt
  • 3Tl Earl Grey Tee
  • 35g Puderzucker
  • 30g Reismehl
  • 75g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • Überzug
  • 100g Fettglasur Zartbitter
Zubereitung
  1. Den losen Tee mit dem Puderzucker im Blitzhacker mahlen. Die in Stücke geschnittene Butter hinzugeben. Die restlichen Zutaten ebenfalls einfüllen und mit dem Blitzhacker kurz zu einem groben Teig verarbeiten. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig rasch per Hand durchkneten und 5mm dick ausrollen. Mit einem beliebigen Förmchen Kekse ausstechen und diese auf ein mit Backpapier ausstaffiertes Blech legen. Das Backblech mit den Keksen eine halbe Stunde in den Kühlschrank, oder aber eine Viertelstunde in das Eisfach stellen.
  2. In der Zwischenzeit den Backofen auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen. Die Kekse auf mittlerer Schiene ca. fünfzehn Minuten backen. Das Shortbread auf einem Küchengitter auskühlen lassen. Die Fettglasur in der Mikrowelle schmelzen. Die Kekse zur Hälfte in die flüssige Glasur tauchen und auf einem Stück Backpapier trocknen lassen.

 

Comments

  1. Ich bin jedesmal begeistert wie schnell eigentlich der Teig für Shortbread-Cookies hergestellt ist. Und die Dinger kann man ja mit allem möglichen variieren und verfeinern. Deine mit Earl Grey hören sich echt verdammt lecker an und jetzt da ich die Fotos so sehe, hab ich richtig lust auf eine Tasse Tee mit Milch und so einem Cookie :D

    lg Kevin

  2. Die Cookies sehen soo mega lecker aus :D Ich mag solche Art von Keksen total gern, da sie einfach und schnell gehen und prinzipiell zu allem gut schmecken!

    Liebe Grüße
    strawberry-colored

  3. Liebe Persis, mit dir neben mir und ein paar Krümeln auf dem Schoß würde ich auch gerne mal auf der Couch sitzt. Aber natürlich nur, wenn du zuvor ein paar dieser leckeren Kekse gebacken hast!

    Liebe Grüße, Silke

  4. Ich liebe liebe liebe Shortbread! Meine beste Freundin hat mir immer welches aus England mitgebracht, aber selber backen ist natürlich viel besser. Ich bin gespannt auf dein Event!
    Liebe Grüße,
    Daniela

  5. Liebe Persis,
    ist das nicht ein klasse Buch? Ich habe daraus im letzten Jahr auch schon zwei verschiedene Rezepte gebacken: http://wp.me/p3RCu1-e2
    Ich steh’ total auf Shortbread. Besonders wenn sie diese kleine Brise Salz auf der Zunge hinterlassen.
    Die Earl Grey Kekse stehen auch schon länger auf meiner Backliste, da ich auch so gern den Tee trinke. Ich glaub’ ich lad mich mal bei dir ein ;-)

  6. In Schokolade getunkte Kekse sind immer meine liebsten und die sehen mal wieder superlecker aus!

  7. Zitat:
    ” ….dass die Hälfte davon die Küche nie verlassen hat.” ….
    erklärt WARUM ich eigentlich einen Bogen um Shortbread mache.
    Bei mir würden vielleicht gerade mal ein-fünftel die Küche verlassen. ;)

    Und jaaaaaa, ich schließe mich MaLu an …. diese Prise SAlz auf der Zunge = Die macht die Liebe aus!

Speak Your Mind

*