Eiskalter Frühling

Guten Morgen, ihr Hasen! Habt ihr gestern auch einen Frühlingsbeginn bei unverschämt warmen Temperaturen verbracht? War es nicht schön draußen? Ich konnte es mir am Nachmittag nicht verkneifen, die Saison mit einem After Eight Eisbecher einzuläuten: 1 Kugel Pfefferminz, 2 Kugeln Schokolade, ein Berg Schlagsahne, ein murmelndes Bächlein reißender Strom an Pfefferminzsoße, plus eine gehörige Portion Gänsehaut und Zähneklappern, wie ich sie beim Genuss kalter Sachen immer bekomme; egal, ob gerade fünf oder fünfundzwanzig Grad Celsius vorherrschen. Da kennt mein Körper, die alte Wetter-Memme, kein Pardon.

Ich für meinen Teil bin durch das Herumgezittere erst einmal vom Eiskonsum kuriert und werde mich die nächste Zeit reuevoll an zimmerwarmem Gebäck und heißem Tee festhalten. Und die österlichen Cupcakes auf dem Bild da oben eignen sich hierfür besonders gut. Falls ihr wissen möchtet, wie genau ich sie gebacken habe, dürft ihr gerne in das „Torten Dekorieren“ Blog hinüberhoppeln und euch das Rezept abholen. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

 

Herzlos

Heute habe ich mein Herz verschenkt – ach, gleich einen großen bunten Stapel davon – und zwar an Gesine. Die Hüterin des Blogs SchokoCupcakes ist seit dem Herbst für ein Jahr als Au-Pair in England beschäftigt, kommt nicht mehr ganz so oft zum Bloggen, wie sie gerne würde und hat mich deshalb als Valentins-Aushilfe engagiert. Dafür habe ich mir eigentlich das ein oder andere Luftpost-Paket Aero Bubbles verdient. Also Gesine – Du kennst jetzt Deine Mission! Aber bitte Mint, nicht Orange.

(Liebe Gesine, das war natürlich ein Scherzken. Zu meinem Gastbeitrag – Cherry Coke Cookies im crunchigen Zuckerherzenmantel – geht es übrigens hier entlang)

Eine kleine Neujahrsansprache

Hallo, da bin ich wieder. Einige von euch dachten bestimmt, ich würde entweder gar nicht mehr auftauchen, oder aber als Schlagzeile in der Tageszeitung,  weil mich die Bergrettung in allerletzter Sekunde unter einer Lawine benutzter Taschentücher hervorziehen konnte, mit verquollenen Augen und einer leeren Flasche Hustensaft in den kalten Händen.
Die Wahrheit ist nicht ganz so dramatisch, dafür etwas schmerzhafter: ich befand mich im letzten Drittel meiner Rüsselseuchen-Rekonvaleszenzzeit und fühlte mich eigentlich wieder recht supi, als ich einen herzhaften, aber unbedachten Nieser tat, der mir von einer Sekunde zur nächsten eine Höllenschmerz im Schulter- und Nackenbereich bescherte. Die medizinische Diagnose: ein eingeklemmter Nerv, Spritzen in den Rücken und eine Woche lang den Bewegungsradius eines Pantomimen-Azubis in der Probezeit. Doch nicht so supi. Mittlerweile geht es der Nase, dem Nacken und auch mir glücklicherweise wieder gut. Ich dürfte nun sogar beim Ballettunterricht mitmachen – würde ich denn welchen nehmen.

Zum jetzigen Zeitpunkt wären verspätete Neujahrswünsche eine Spur zu albern, aber bedanken möchte ich zum Jahresanfang trotzdem. Zum Beispiel bei Julia von “Löffelgenuss”, die mir im Rahmen des Adventswichteln am dritten Advent – eine gefühlte Ewigkeit her! – dieses tolle Frühstücksbrettchen von Loriot, und am vierten Advent einen Früchtetee schenkte, der das Aua weh in meinem gereizten Hals perfekt linderte. Bei Katja, Anna, Sabine, Melli und Luna, die laut wordpress annual report 2013 die größten Laberbacken auf diesem Blog waren. Bei den netten Menschen, die sich während meiner Abwesenheit per Email und in Kommentaren nach meinem Wohlbefinden erkundigten. Und natürlich bei den Lesern dieses Blogs. Ohne euch würde die Sache nur halb so viel Spaß machen!

Am Ende meiner Neujahrs-Ansprache möchte ich euch noch erzählen, welche Veränderungen ich im Jahr 2014 auf dem Blog vornehmen möchte. Es wird von allem ein bisschen weniger geben.

  1. Weniger Beiträge – der Blogpost-Marathon im Dezember machte mir bewusst, dass ich eigentlich weniger schreiben möchte, dafür aber ausführlicher und mit einem größeren Augenmerk auf die Bilder. Die kamen besonders in letzter Zeit gefühlt etwas zu kurz.
  2. Weniger Filter – wo wir beim Thema sind: ich versuche in letzter Zeit zu sehr, mit meinen kümmerlichen Photoshop-Skills anzugeben und gelobe hiermit Besserung. Nach diesem Beitrag. Indianerehrenwort.
  3. Weniger Werbung – ich möchte noch sorgfältiger aussuchen, mit welchen Firmen ich zusammenarbeite. Außerdem werde ich Sponsoring jeglicher Art zukünftig deutlicher als solches kennzeichnen.
  4. Weniger Babyblau – es wird langsam Zeit für eine neue Blog-Tapete. Und ein anständiger Header wäre auch recht schick.
  5. Weniger Kalorien – Ich habe mir im letzten Jahr sieben überflüssige Kilos angefuttert, die dringend weg müssen. Deshalb haben gehaltvolle Rezepte wie das untenstehende in Zukunft leider Seltenheitswert.
  6. Weniger Schummelei – der Part mit den Rezepten war natürlich gelogen. Das mit dem Abspecken leider nicht.

Käseküchlein mit Salzkaramell-Soße
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Bodenloser Käsekuchen mit selbstgemachter Salzkaramell-Soße
Zutaten
  • Küchlein:
  • 70g Butter
  • 100g Zucker
  • 2 Eier
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 40g Weichweizengrieß
  • 250g Quark, 40% Fett
  • 200g Doppelrahm-Frischkäse
  • Salzkaramell-Soße:
  • 100g Zucker
  • Ca. 50ml Wasser
  • 40g kalte Butter
  • 150ml Sahne
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • ¼ - ½ Tl Fleur de Sel
  • Deko:
  • Schokolade mit Karamellkern (z.B. Rolo)
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. 4 feuerfeste Förmchen ausbuttern. Alle Zutaten für die Küchlein in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer verrühren. Den Teig gleichmäßig auf die vier Förmchen verteilen und auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. Die Küchlein anschließend auf einem Kuchengitter etwas auskühlen lassen.

  2. Den Zucker mit dem Wasser in einem großen schweren Topf bei hoher Hitze ohne rühren schmelzen und hell bis mittelbraun karamellisieren lassen. Die Hitze stark reduzieren, die Sahne hinzugeben und unter rühren einige Minuten köcheln. Die kalte Butter, Vanille und Salz einrühren und die Soße in ein hitzebeständiges Glas umfüllen. Die noch lauwarmen Käseküchlein mit ein paar Rolo dekorieren und mit der Karamellsoße servieren. Reste der Soße halten sich im Kühlschrank übrigens bis zu 2 Wochen.

  3. (Kuchenrezept nach Enies Käsekuchen mit Rumfrüchten)