Schwarzbraun ist die Haselnuss

Winke winke, hier ist Persis’ bessere Hälfte. Lang ist’s her seit meinem letzten Pralinen Beitrag. Böse Zungen meinten, es lag an einem gewissen Maße Faulheit meinerseits. Natürlich völlig an den Haaren herbei gezogen. Ich würde es eher als kreative Schaffenspause bezeichnen ;) Am letzten Wochenende kam ich allerdings ein wenig in Zugzwang. Der Geburtstag meines Bruders stand an und ich wollt natürlich etwas Feines für die schlanke Linie zaubern.

Da er wie ich ein absoluter Nougat Fan ist, wusste ich sofort, womit ich ihm eine Freude machen könnte. Außerdem bekam ich so die Möglichkeit, meine neue Pralinenform aus Polycarbonat einzuweihen. Ein einfaches Rezept für eine cremige Pralinenfüllung war schnell gefunden. Allerdings wollte ich noch etwas Besonderes dazu haben. Persis brachte mich dann auf die Idee, die Pralinen zusätzlich noch mit selbstgemachtem Haselnusskrokant zu füllen, weil sie ein Rezept für solche Nüsse mal bei Transglobal Pan Party gesehen hatte. Alleine die Vorstellung liess mir das Wasser im Mund zusammen laufen, und so entstand wie von selbst ein nussiger Themenkorb.

Haselnuss-Sirup
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Ein kulinarischer Themenkorb rund um die leckere Nuss
Zutaten
  • 200g Haselnüsse
  • 350g Zucker
  • 400ml kochendes Wasser
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 160° Ober/Unterhitze vorheizen. Die Haselnüsse auf einem Backblech ausbreiten und auf mittlerer Schiene ca. 10-15 Minuten rösten, bis sich die Schalen dunkelbraun verfärben. Das Blech aus dem Ofen nehmen, die Nüsse sofort in eine Schale umfüllen, und danach portionsweise zwischen den Händen reiben, damit sie von ihren Schalen befreit werden. Die Nüsse anschließend grob hacken. Den Zucker in einen hohen, schweren Topf geben und bei großer Hitze unter rühren hell karamellisieren lassen. Die Nüsse hinzugeben, umrühren und danach vorsichtig mit dem kochenden Wasser ablöschen. Den Topfinhalt kurz aufkochen lassen, dann die Temperatur reduzieren und alles ca. 30 Minuten einkochen.
  2. Den fertigen Sirup durch ein Sieb gießen und in eine sterilisierte 200ml Flasche umfüllen. Im Kühlschrank aufbewahrt ist er zwei bis drei Wochen haltbar. Die aufgefangenen Haselnüsse auf einem Backblech ausbreiten und im vorgeheizten Backofen bei 100° Ober/Unterhitze eine Stunde trocknen. Haselnusskrokant trocken in einer Plastikdose aufbewahren.

Schoko-Chili Krokant
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Ein kulinarischer Themenkorb rund um die leckere Nuss
Zutaten
  • 180g Haselnusskrokant
  • 100g Vollmilchkuvertüre
  • Getrocknete, gestoßene Chilischoten
Zubereitung
  1. Die Kuvertüre kleinhacken und in einer Schüssel über dem Wasserbad auflösen. Das Haselnusskrokant zur Kuvertüre geben und solange rühren, bis alle Nüsse komplett mit der Kuvertüre überzogen sind. Danach auf einem ausgebreitetem Stück Backpapier ausgießen, glatt streichen, mit Chiliflocken bestreuen und einige Stunden trocknen lassen. Den fertigen Krokant in Stücke brechen und in einer Dose luftdicht aufbewahren.

Haselnuss-Nougat Pralinen
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Ein kulinarischer Themenkorb rund um die leckere Nuss
Zutaten
  • 250g Vollmilch-Kuvertüre (alternativ: Zartbitter)
  • 200g Nussnougat-Masse
  • 80g Sahne
  • 20g Haselnuss-Krokant
Zubereitung
  1. Die Kuvertüre in einer Schüssel über dem Wasserbad oder dem Temperiergerät auflösen. Ein Stück Backpapier zurechtlegen. Die Kammern der Pralinenform komplett mit der Schokolade füllen. Die Form kurz auf den Tisch klopfen, damit Luftbläschen aufsteigen können. Die Form kopfüber auf dem Backpapier ausleeren und mit einer Palette sauber abziehen. Die Hohlkörper trocknen lassen. Die aufgefangene Kuvertüre mit einem Teigschaber zurück in die Schüssel streichen.

  2. Nougat kleinschneiden, in der Mikrowelle vorsichtig auflösen, die Sahne hinzugeben und beides gut miteinander verrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel geben und die Kammern der Hohlkörper bis kurz unter den Rand füllen. Etwas von dem Haselnusskrokant in die Nougatmasse drücken und anschließend im Kühlschrank eine halbe Stunde anziehen lassen. Die restliche Kuvertüre erneut temperieren, ebenfalls in einen Spritzbeutel geben und die Pralinen verschließen. Abschließend mit einer Palette glattstreichen und die Form kurz auf den Tisch klopfen, damit sich die Oberfläche glattzieht.

  3. Die Pralinenform ein bis zwei Stunden kühl stellen. Die Pralinen lösen sich im Regelfall direkt alle aus der Form, wenn man sie auf den Kopf stellt und leicht mit den Fingern draufklopft. Hat man beim Temperieren alles richtig gemacht, weisen die Pralinen einen schönen Glanz auf. Für die zweite Ladung Pralinen habe ich anstatt der Vollmilch Kuvertüre Zartbitter benutzt. Nach ausführlichen Tests muss ich sagen, beide Sorten schmecken so gut, dass ich kurz am überlegen war, sie lieber selbst zu behalten ;)

  4. Noch ein paar abschließende Infos: bei diesen Pralinen habe ich zum ersten Mal mit Callebaut Kuvertüre gearbeitet. Als wir vorletzten Freitag nach der Arbeit spontan auf der Cake World Germany waren, habe ich beim Aussteller „Pralineo“ 2,5kg Beutel dieser Schokolade zum Messepreis entdeckt und konnte nicht widerstehen. Die Schokolade schmeckt mir besser als herkömmliche Kuvertüre aus dem Supermarkt und lässt sich durch die Callet-Form prima dosieren. Ebenso werde ich ein immer größerer Fan von Polycarbonat Formen. Nicht nur, dass die Pralinen richtig toll glänzen und sich (sofern das Temperieren erfolgreich war) sofort aus der Form lösen lassen; auch das Reinigen der Form ist schnell gemacht. Da im Regelfall keinerlei Kuvertüre haften bleibt, braucht man sie einfach nur mit Watte ausreiben.

Gooldfingaaa! (Post aus meiner Küche)

Es ist vielleicht nicht alles Gold was glänzt, aber manch goldenes Ding glänzt nicht nur, sondern tut auch höllisch weh, wenn man es zu unsanft berührt. Der pure Zufall – oder vielmehr mein Drang, die Weihnachtsdekoration hervorzukramen – kam mir zur Hilfe, als ich eine Woche vor Ende des Tauschzeitraums der aktuellen PAMK-Runde immer noch nicht so recht wusste, was ich meiner Tauschpartnerin Anni von 1a kitchen wohl Gutes tun könnte.

Ich war ein wenig zu faul, die Kisten vom Dachboden zu holen und wühlte stattdessen lieber im Halbdunkeln in ihnen herum, auf der Suche nach den Herrnhuter Sternen, die ich an den Wohnzimmerfenstern anbringen wollte. Schmerzlich (im wahrsten Sinne) fiel mir plötzlich wieder ein, dass ich die goldenen Christbaumkugeln vom letzten Jahr einfach nur wahllos in eine der Kisten geworfen hatte, anstatt sie richtig zu verpacken. Beim Herumkramen hatte ich wohl eine der Kugeln zerdrückt und nun ragte ein besonders schöner goldener Splitter mitten aus meinen Finger. Wild fluchend rannte ich die Dachbodentreppe runter, wo mich mein Mann, angelockt durch mein Gezeter, schon erwartete. Er wollte gerade ins Bad laufen, um Pflaster zu holen, als ich ihm die gespickte Flosse hinhielt. “Weißte was – ich habe soeben mein PAMK-Thema gefunden!“

Was es war? Nun, jedenfalls nicht ein Michel-aus-Lönneberga-inspiriertes Paket mit Blutklößen und Blutbrot, wie mein Mann anfangs vermutete. Mit seinem zweiten Verdacht, es könnte „irgendwas James Bond-mässiges mit goldenem Colt und so“ sein, hatte er aber gar nicht mal so unrecht.

Schauen wir uns als erstes die fremden Federn an, mit denen ich mich diesmal schmücke. Nach einer Runde investigativer Schnüffelei auf 1a kitchen stellte sich nämlich heraus, dass meine Tauschpartnerin gerne verschiedene Salze in ihrer Küche benutzt. Da ich in Lüneburg lebe und diese Stadt nicht nur für ihr Schmalz, sondern auch für ihr Salz bekannt ist, war schnell entschieden, dass etwas von dem guten Stoff mit in Annis Paket musste. Und weil Salz auch gerne als „weißes Gold“ bezeichnet wird, hatte ich schwuppdiwupp eine passende Verbindung zum Rest des Paketinhalts gefunden. Ich altes Schlitzohr.

Mein Job  war es nun, das Salz in eine schickere Hülle zu packen und ein Etikett draufzukleben. Als Ausgleich zum gekauften Kram gab es eine definitiv selbstgemachte, goldene Schneekugel; gefertigt von ungeschickten Patschehändchen – nämlich meinen eigenen. Auf den Deckel eines alten Marmeladenglases klebte ich ein windschiefes Fimohäuschen, das auf diesem Bild glücklicherweise von zwei kleinen Tannen verdeckt wird. Das Marmeladenglas wurde mit abgekochtem Wasser, einem Teelöffel Glyzerin und Goldglitter aus dem Bastelladen gefüllt.

Ich finde diese heiße Schokolade fast noch leckerer als die Version mit Vanille und Zimt, welche ich 2012 in meinem weihnachtlichen PAMK-Paket verschickte. Beim Zubereiten roch die ganze Küche ein wenig nach meinen Lieblings-Minztäfelchen. Damit es goldig blieb, gab ich eine Handvoll Schokoladen-Goldflocken zur fertigen Schokolade, die sich optisch erst beim Auflösen des Pulvers richtig bemerkbar machen.

Heiße Schokolade mit Pfefferminz
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Toll als Mitbringsel, zum Nikolaus oder als Füllung eines Adventskalenders
Zutaten
  • 35g Kaffeeweißer
  • 60g Zuckerstangen mit Pfefferminzgeschmack, oder andere harte Pfefferminzbonbons
  • 120g Puderzucker
  • 60g schwach entölter Kakao
  • 230g Magermilchpulver
  • Goldflocken mit Schokoladenkern (z.B. von Pati-Versand)
Zubereitung
  1. Pfefferminzstangen in einem Zerkleinerer zu feinem Staub mahlen. Die restlichen Zutaten hinzugeben und vom Zerkleinerer gut durchmischen lassen. Anschließend die Goldflocken mit einem Löffel unterrühren. Die fertige Schokoladenmischung in einer Dose trocken und luftdicht aufbewahren. Die Menge ergibt ca. 15 Portionen.

  2. Zubereitung: 30g Pulver mit 250ml kochendem Wasser auffüllen und umrühren.

Bei den Keksen konnte ich nach Herzenslust mein neues Spielzeug aus dem Änis-Paradies ausprobieren. Für richtige Springerle blieb leider nicht genug Zeit, da diese Art Keks schon einige Wochen im Voraus gebacken werden muss, damit sie durch Lagerung schön mürbe wird, aber auch mit einem schnöden Plätzchenteig kamen die filigranen Details der Springerleform erstaunlich gut zur Geltung. Für einen goldenen Touch sorgte diesmal Puderfarbe, die ich in zwei Durchgängen aufpinselte.

 

Orangen-Lebkuchenplätzchen
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Leckeres Weihnachtsgebäck als Springerle getarnt
Zutaten
  • 250g Butter, zimmerwarm
  • 140g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 420g Dinkelmehl
  • 20g schwach entölter Kakao
  • 1 Tl Orangenabrieb, 1Tl Lebkuchengewürz, 1 Prise Salz
  • Pinsel + goldene Puderfarbe (z.B. Radiant Gold von Sugarflair)
Zubereitung
  1. Butter und Zucker mit dem Handmixer cremig schlagen. Ei und Orange unterrühren. Mehl, Kakao, Gewürz und Salz hinzusieben und kurz mit dem Handmixer verrühren. Den Teig mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den Teig auf ein Stück Frischhaltefolie legen und leicht plattdrücken; danach mit einem weiteren Stück Frischhaltefolie abdecken. Anschließend mit einem Rollholz auf 10mm Dicke ausrollen. Die Teigplatte entweder eine Stunde im Tiefkühler, oder 4 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Danach die obere Folie der gut gekühlten Teigplatte abziehen. Eine Springerleform mit Mehl ausstauben und in den Teig drücken. Die Form abziehen, den Keks mit einem Messer ausschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. Das volle Blech erneut eine Stunde in den Tiefkühlschrank stellen. Erst danach den Backofen auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen und die Kekse rund 15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die Kekse je nach gewünschter Intensität 1-2 Mal mit Puderfarbe bepinseln. Die Kekse halten sich in einer Dose luftdicht aufbewahrt bis zu 4 Wochen frisch.

Zum Schluss des Pakets habe ich versucht, Anni mal so richtig knülle zu machen. Hackenlattenstramm. Breiter als zwei Meter Feldweg. Nur ohne dicke Birne am Tag danach – weißer Glühwein wird ja bekanntlich besser vertragen als sein roter Bruder. Das Blattgold in der Flasche ist übrigens nicht nur ein schöner Blickfang; es kann bedenkenlos mitgetrunken werden und verändert auch nicht den Eigengeschmack des Glühweins.

Apfel-Glühwein
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Heller Glühwein mit Blattgold-Einlage
Zutaten
  • 500ml trockener Riesling
  • 500ml klarer Apfelsaft
  • 1 große Bio-Orange
  • Je 2 Nelken, Sternanis und Zimtstangen
  • 1 Beutelchen Vanillezucker
  • 1 El Honig
  • Blattgold (z.B. von KDtorten)
Zubereitung
  1. Die gewaschene Orange in Scheiben schneiden und zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben. Den Glühwein bis kurz vor den Siedepunkt erhitzen, dann die Temperatur herunterdrehen und alles rund zwei Stunden bei geschlossenem Topf ziehen lassen. Den Glühwein anschließend durch ein Sieb filtern und in heiß ausgespülte Flaschen gießen. Vor dem Verschließen etwas Blattgold in die Flasche füllen. Der Glühwein sollte kühl aufbewahrt werden und hält sich ca. 14 Tage.

  2. Zubereitung: Glühwein in einem Topf langsam erwärmen, in Gläser füllen (wer mag, gibt an dieser Stelle noch etwas Orangenlikör in die Gläser) und mit Zimtstangen und Orangenscheiben garnieren.

Werbung: Geburtstagswünsche

Ich war in der letzten Woche sehr zappelig und lauerte auf die nächste Gelegenheit, um irgendwas mit meiner derzeitigen Lieblingsfrucht, der Erdbeere, anzustellen. Zeitweise zog ich sogar in Erwägung, dem pubertären Zeitungsjungen eine fruchtige Kleinigkeit zu backen, was mir bestimmt den Ruf der „creepy Kuchentussi zwei Straßen weiter“ eingebracht hätte. Glücklicherweise ergab sich kurze Zeit später wie von selbst ein harmloserer Anlass, um erdbeertechnisch ordentlich auf die Pauke zu hauen. An unserer Haustür hing nämlich eine Karte, auf der mich die junge Audrey Hepburn anlächelte. Hinter einer gedruckten Szene aus dem Film “Frühstück bei Tiffany” verbarg sich die nette Einladung zu einem Geburtstags-Frühstück bei unserer Nachbarin.

Sofort war mir klar, dass ich dem Geburtstagskind statt Blumen etwas Selbstgemachtes mit Erdbeeren mitbringen würde. Die Idee zu einem fruchtig-blumigen Geburtstagsgruß war allerdings erst geboren, als mir in der Obstabteilung des Supermarkts ein Becher verzehrbare, getrocknete Rosenblätter in die Flossen fiel. Nach kurzer Grübelei war die Schnittstelle zwischen Erdbeere und Rose gefunden und der Geburtstagskorb, der sich mit zwei Rosen-Rezepten sogar doppelt für Claudias blumiges Blog-Event qualifiziert, füllte sich von da an wie von Geisterhand. Was genau ich verschenkt habe, möchte ich euch heute zeigen. Und für die tapferen Leute, die es schaffen, diesen elendslangen Beitrag komplett zu lesen, gibt es sogar etwas abzustauben. Was sagt ihr dazu?

Erdbeersirup
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Superflotter, leckerer Fruchtsirup
Zutaten
  • 1kg TK-Erdbeeren
  • 500g Zucker
  • 250ml Wasser
  • ca. 100ml Zitronensaft
  • 1 Tl Vanille-Extrakt
Zubereitung
  1. Erdbeeren in einen großen Topf geben und auftauen lassen. Mit dem Mixstab pürieren. Zucker, Wasser und Zitronensaft hinzugeben. Den Topfinhalt kurz aufkochen, dann auf kleiner Flamme ca. 30 Minuten köcheln lassen. Den Teelöffel Vanille in den Topf gießen, umrühren und weitere 10-15 Minuten köcheln lassen. Den fertigen Sirup noch heiß in sterilisierte Flaschen füllen.
Hinweis
Der Sirup schmeckt prima auf heißen Waffeln und Käsekuchen, zu Vanillepudding, verdünnt mit Mineralwasser, als Fruchtkick im Milchshake, oder – so mag ich ihn momentan sehr gerne – als Fruchtspiegel unter einem Frozen Yoghurt. Das Rezept für den Sirup habe ich übrigens im kleinen Kuriositätenladen mitgehen lassen.

Sauerrahm-Kekse mit kandierten Rosen
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Zutaten
  • 100g Butter, zimmerwarm
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 1Prise Salz
  • 1Tl Vanille-Extrakt
  • 100g Sauerrahm
  • 350g Mehl (bei mir: glutenfreies Kuchenmehl)
  • 150g Zartbitterschokolade
  • 3El kandierte Rosenblütenstücke
Zubereitung
  1. Butter und Zucker mit dem Handmixer cremig rühren. Erst Ei und Vanille, dann die saure Sahne unterrühren. Mehl und Salz über die feuchten Zutaten sieben und mit dem Handmixer zu einem groben Teig verbinden. Anschließend mit den Händen gut zu einer glatten Kugel kneten. Teig in Folie einschlagen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank lagern.
  2. Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Keksteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und ausstechen. Kekse ca. 10-12 Minuten backen, bis sich die Ränder ganz leicht bräunen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Die kandierten Rosenblütenstücke in einem Mörser fein zerkleinern. Die Schokolade in der Mikrowelle auf kleiner Stufe zum Schmelzen bringen. In einen Plastikbeutel umfüllen, eine Ecke des Beutels abschneiden und die Kekse mit der Schokolade verzieren. Sofort die zerkleinerten Rosenblüten auf die feuchte Schokolade streuen und aushärten lassen. Die fertigen Kekse luftdicht aufbewahren.
Hinweis
Die Rosenblütenstücke habe ich bei Pati-Versand bestellt. Wie einfach es ist, Rosen und andere Blümchen aus dem eigenen Garten zu kandieren, könnt ihr bei Himmlische Süßigkeiten nachlesen.

Erdbeerzucker
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Dekorativer, nach Erdbeeren duftender Zucker
Zutaten
  • Fruchtpulver oder gefriergetrocknete, fein gemahlene Erdbeeren
Zubereitung
  1. Fruchtpulver mit Haushaltszucker mischen und in Gläser mit Schraubverschluss umfüllen. Vor Gebrauch einige Tage ziehen lassen. Trocken gelagert ist der Zucker einige Monate haltbar. Darf man so eine schnelle Sache überhaupt "Rezept" nennen?
Hinweis
Das Verhältnis von Fruchtpulver zu Zucker kann natürlich beliebig angepasst werden. Mehr Fruchtpulver ergibt nicht nur einen fruchtigeren Geschmack, sondern auch einen farbintensiveren Zucker. Benutzt werden kann der Zucker z.B. im Kaffee oder Joghurt, als Zuckerrand an Cocktailgläsern oder als Zuckerschicht auf Crème brûlée, als Topping auf Früchten und Pfannkuchen. Gefriergetrocknete Erdbeeren bekommt man übrigens im Reformhaus oder in Bio-Supermärkten (z.B. von Daflee oder Rosengarten). Fruchtpulver gibt es bei Pati-Versand.

Erdbeer-Kokos Kugeln
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Süße kleine Kuchenkugeln mit Erdbeer-Kokos Geschmack
Zutaten
  • Ca. 300g helles Biskuit
  • 2 El Erdbeer-Marmelade
  • 2 gehäufte El Erdbeerfruchtpulver (oder fein gemahlene, gefriergetrocknete Erdbeeren)
  • 1El Kokoslikör (z.B. Malibu)
  • Evtl. 50g gemahlene Mandeln
  • 100g Kokosraspel
Zubereitung
  1. Das Biskuit mit dem Mixer zu feinen Bröseln mahlen. Marmelade und Fruchtpulver mit den Händen einarbeiten. Die Masse mit Kokoslikör abschmecken, und, falls sie nun zu feucht sein solle, die gemahlenen Mandeln einkneten. Masse in Folie einschlagen und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Die Kokosraspel in eine flache Schüssel geben. Die Biskuitmasse mit angefeuchteten Händen zu Kugeln in der Größe von Marzipankartoffeln formen. In den Kokosraspeln wälzen. Die fertigen Kugeln luftdicht im Kühlschrank lagern.

 

Erdbeer-Rosen Gelee
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Fruchtaufstrich mit hübscher Rosenblüten-Einlage
Zutaten
  • 375ml Erdbeersaft
  • 100ml Erdbeer-Cidre
  • 1 El kleine, getrocknete Rosenblätter
  • 1Tl-1El Rosenwasser
  • ½ Packung Gelierzucker 1:1 (Nordzucker)
Zubereitung
  1. Erdbeersaft, Cidre und Gelierzucker in einen großen Topf geben. Die Mischung unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Die Rosenblüten dazugeben. Gelee rund 3 Minuten kochen lassen. Rosenwasser hinzugeben und vom Herd ziehen. Nach einer weiteren Minute eine Gelierprobe vornehmen. Ist das Ergebnis zufriedenstellend, kann das Gelee in zwei vorbereitete Gläser à 250ml Inhalt gegossen werden. Die Deckel fest aufdrehen und die Gläser fünf Minuten auf den Kopf stellen.
Hinweis
Rosenwasser und getrocknete, essbare Rosenblätter gibt es im Supermarkt oder Reformhaus. Statt gekaufter Blätter kann man auch ungespritzte Rosenblätter aus dem eigenen Garten trocknen und verwenden.

 

Nun die Infos zum Avie Art Giveaway:

Das Avie Art-Gewinnspiel ist geschlossen. Vielen Dank für eure rege Teilnahme! Random.org meint, dass Kalinka sich über die Aufkleber freuen darf. Liebe Kalinka, ich schicke Dir eine Email!

*Avie Art stellte mir die im Blogbeitrag erwähnten Artikel kostenlos zur Verfügung. Die in diesem Beitrag vertretene Meinung ist meine eigene und wurde nicht durch Avie Art beeinflusst.