Eistueten ohne Ausstecher

Eistüten-Kekse @yumlaut.de

Ihr braucht ein Bastelmesser mit neuer, sauberer Klinge und eine geeignete Vorlage. Fuer die Vorlage einfach in der Google-Bildersuche “ice cream cone coloring page” eingeben und ein passendes Bild heraussuchen. Dieses wird nun ausgedruckt und mit einer Schere ausgeschnitten.

Eistüten-Kekse @yumlaut.de

Die Vorlage auf den ausgerollten Keksteig legen und mit dem Bastelmesser um die Konturen herum einen Keks ausschneiden. Das Bastelmesser benutze ich, weil es im Vergleich zu Kuechenmessern exakter ist und beim Ausschneiden weniger am Teig “herumzerrt”.

Eistüten-Kekse @yumlaut.de

Eventuell mit einem Messer vorsichtig ein Waffelmuster im unteren Teil aufzeichnen (und dabei hoffentlich schoenere Linien hinbekommen als ich). Den Keks wie gewohnt backen.

Eistüten-Kekse @yumlaut.de

Nun wird die Eiskugel angebracht. Dafuer zuerst fluessige Schokolade oder Candy Melts in einen Gefrierbeutel fuellen und eine kleine Ecke des Beutels abschneiden. Erst die Umrisse der Kugel zeichnen, dann das Innere fuellen. Den Keks anschliessend in die Hand nehmen und vorsichtig hin- und herbewegen, damit sich die Schokolade glaettet und verteilt. Eventuelle Luftblaeschen mit einer Nadel aufstechen.

Eistüten-Kekse @yumlaut.de

Die Schokolade kurz anziehen lassen und den Keks verzieren. Tadaaaa – die flotte Eistuete ist fertig. Mit einem ausgestochenem Keks kann sie natuerlich nicht mithalten, aber fuer “aussem Aermel geschuettelt” finde ich sie recht gelungen.

Grundrezepte fuer Ausstech-Kekse

Schneemann-Kekse  @ yumlaut.de

Auf dieser Seite befanden sich diverse, veraltete Rezepte. Ich habe sie überarbeitet, so dass hier nur nur noch die Grundversion des Rezepts steht, auf das ich immer wieder zurückgreife, wenn ich einen einfachen, aber leckeren Ausstechkeks brauche. In dieser – oder leicht abgewandelter Form – ist der Teig immer wieder auf dem Blog anzutreffen.

Cupcake-Kekse  @ yumlaut.de

Grundrezepte fuer Ausstech-Kekse
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Ein einfaches Grundrezept mit vielen Variationsmöglichkeiten
Zutaten
  • 250g Butter, zimmerwarm
  • 140g Puderzucker
  • 1 großes Hühnerei
  • 1 El Vanilleextrakt (oder das Mark einer Vanilleschote)
  • 440g Mehl
  • 1 Prise Salz
Zubereitung
  1. Butter und Zucker mit dem Handmixer cremig schlagen. Dan das Ei und Vanilleextrakt unterrühren. Mehl und Salz dazugeben, grob einrühren und dann mit den Händen (oder den Knethaken des Handmixers) zu einem glatten Teig kneten. Diesen in zwei Portionen teilen und jede Portion zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie 5mm dünn ausrollen. Die Teigplatten zwei Stunden im Kühlschrank, oder eine halbe Stunde im Tiefkühler ruhen lassen.

  2. Den Backofen auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen. Die obere Folie von der Teigplatte abziehen und Kekse ausstechen (da der Teig vor dem Kühlen ausgerollt wurde, geht dies meist ohne Mehl). Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und auf mittlerer Schiene ca. 12-15 Minuten backen.
Hinweis
Für Schokoladenkekse tauscht man 25g des Mehls mit Backkakao aus. Die Vanille lässt sich natürlich auch durch anderes Aroma ersetzen; wie beispielsweise Orangenzesten, Pfefferminzöl oder Bittermandelaroma.

Das faengt ja gut an

Juten Tach und herzlich willkommen zur hoechst unspektakulaeren Eroeffnung meines kleinen Blogs. Leider haute es zeitlich nicht mehr hin, die Stehtische mit Hussen zu ueberziehen und Blumenvasen zu schmuecken. An Prosecco zum Anstossen und die Platten mit belegten Schnittchen habe ich bedauerlicherweise ebenfalls nicht gedacht. Den Zettel mit meiner in muehevoller Kleinstarbeit vorbereiteten Rede muss wohl der Nachbarshund gefressen haben, denn momentan kann ich ihn nirgendwo entdecken. Was machen wir denn nun?

Das einzige, was ich euch anbieten kann, ist das Rezept fuer meine Lieblingskekse mit Erdnussbutter. Elvis wuerde mir Recht geben – Erdnussbutter geht immer. Zwischen zwei Scheiben Brot, als Satay, im Guten-Morgen-Smoothie, oder loeffelweise pur in die Kruemelluke geschippt, wenn man sich einen Moment lang unbeobachtet fuehlt. Ich jedoch esse Erdnussbutter am liebsten ganz klassisch als Keks. Und das Rezept fuer ebendiese Kekse moechte ich heute mit euch teilen. Also krempelt die Aermel hoch und legt los, denn ihr braucht:

Peanut Butter Cookies @yumlaut.de

Erdnussbutter-Kekse
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Wandelbares Gebäck zum Blog-Einstand
Zutaten
  • 150g Erdnussbutter (ich bevorzuge creamy)
  • 125g Butter
  • 170g brauner Zucker
  • 200g Mehl
  • 1 Huehnerei
  • ½ Tl Backpulver
  • ½ Tl Vanillepaste oder 10 Tropfen Vanille-Aroma
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 190° Ober/Unterhitze vorheizen. Die weiche Butter mit der Erdnussbutter cremig schlagen. Erst den Zucker, dann das Ei und die Vanillepaste unterruehren. Das gesiebte, mit dem Backpulver vermengte Mehl hinzugeben und ebenfalls gut unterruehren. Den fertigen Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und eine Stunde lang im Kuehlschrank ruhen lassen. Anschliessend den Teig portionsweise zu Kugeln formen und diese mit einigem Abstand zueinander auf das Backblech setzen. Die Kugeln mit einer Gabel ueber Kreuz etwas plattdruecken und 10-15 Minuten backen lassen.
Hinweis
Es gibt nun mehrere Moeglichkeiten, um die Kekse zu geniessen. Entweder stopft ihr euch ungeduldig die noch viel zu warmen Kekse in den Mund und fuehrt dabei den beliebten "Mist-ich-habe-mir-die-Zunge-verbrannt"-Tanz auf, oder ihr lasst sie abkuehlen und verziert sie dann mit Schokolade, gehackten Erdnuessen und etwas Fleur de Sel. Als weitere Variante koennt ihr ein paar Minuten vor Ende der Backzeit einen halbierten Marshmallow auf jeden Keks legen und das Backblech noch so lange im Ofen lassen, bis die Marshmallows eine leichte Braeune entwickeln. Oder ihr rollt die Kekse nach dem Backen in Zucker - die Moeglichkeiten sind endlos.

Ihr koennt ja mal raten, in welcher Version ich diese Erdnussbutter-Kekse am liebsten esse. Kleiner Tipp: ich lispele heute ein wenig.