Aberglaube & Mangopudding

Mangopudding  @ yumlaut.de

Hallo, ihr Nasen! Ist euch heute irgendetwas Blödes widerfahren? Nach dem Wachwerden vielleicht in eine tote Maus getreten, die der Kater liebevoll auf dem linken Hausschuh drapiert hat? Beim Käffchen im Büro erst Zucker mit Salz verwechselt und dann auch noch ordentlich die Krümelluke verbrannt? Tatsächlich? Tja, dann hat euch wohl Freitag der Dreizehnte ein Bein gestellt! Auch wenn Aberglaube mittlerweile outer ist als ein Arschgeweih, habe ich das Gefühl, als wäre der heutige Tag geradezu gespickt mit kleinen Missgeschicken und Unfällen. Und manchmal höre ich ein leises Stimmchen in meinem Kopf flüstern, das sagt: „Tach auch, mein Name ist Dreizehn. Du glaubst vielleicht nicht an mich, aber ich glaube sehr wohl an Dich!“

Mangopudding   @ yumlaut.de

Deshalb schlage ich heute zur Sicherheit einen extragroßen Bogen um die Küche und greife auf ein Rezept aus meinem Fundus zurück, das ich euch ohnehin schon zu lange vorenthalte. Der Pudding entstand, als ich eine Mango zum langsamen Reifen im Keller lagerte, sie dann völlig vergaß und mir dann zehn Tage später eine stark errötete, überreife Frucht entgegenpurzelte. Mit einigen Zutaten aus dem Kühlschrank wurde aus der Mango ein leckerer Pudding für zweieinhalb, dessen salzig-säuerliches Topping prima mit der süßen Fruchtbasis harmoniert. Zweieinhalb übrigens deshalb, weil ich bei der Auswahl der Dessertgläser eine Spur zu klein dachte und nicht genug Puddingmasse für ein drittes Gläschen parat hatte.

Was in meiner Küche einem Freitag den Dreizehnten vor zwei Jahren schiefging, könnt ihr an dieser Stelle noch einmal nachlesen. Ich wünsche euch einen unfallfreien, ereignislosen Rest-Freitag und einen guten Start in das Wochenende!

Mangopudding   @ yumlaut.de

Mangopudding
 
Arbeitszeit
Koch/Backzeit
Insgesamt
 
Ein schnell vorzubereitendes Dessert für warme Sommertage
Autor:
Serves: 3
Zutaten
  • Two (and a half) Mangopudding:
  • Ca. 300g Mango-Fruchtfleisch
  • 1 Spritzer Zitrone & 1 Tl Vanilleextrakt
  • 10g Puderzucker
  • 50g Doppelrahm-Frischkäse
  • 4 Blatt Gelatine
  • 30g Creamed Coconut
  • Obendrauf:
  • 50g Doppelrahm-Frischkäse
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 Schluck Milch
  • Ca. 20g Mango-Fruchtfleisch
Zubereitung
  1. Mango schälen, entkernen und das Fruchtfleisch grob zerkleinern. Ca. 20g Mango für die Dekoration beiseitelegen; den Rest mit Vanilleextrakt und Zitrone fein pürieren. Frischkäse und Puderzucker unterrühren. Die Gelatineblätter fünf Minuten in kaltem Wasser einweichen, dann ausdrücken und zusammen mit der Creamed Coconut in einem Topf bei leichter Hitze erwärmen und auflösen. Die Mangocreme nach und nach in die Gelatine rühren. Anschließend auf zwei Dessertgläser verteilen und für drei bis vier Stunden in den Kühlschrank stellen. Den restlichen Frischkäse mit dem Schluck Milch und dem Salz glattrühren und das zurückbehaltene Fruchtfleisch kleinschneiden. Den festgewordenen Pudding vor dem Servieren mit einem Löffel Frischkäse und Mangostückchen garnieren.

 

Comments

  1. Mensch – was sehen die Fotos schnieke aus!!!
    Meinen Männern darf ich im Moment und für die nächsten Wochen ….
    NIEMALS.NIE.NICHT mit Mango um die Ecke kommen
    – leider kann ich HIER unter diesem Beitrag nicht schreiben, warum Mango bei uns TABU ist.

    Ich allerdings bin TOTAL angefixt nur allein von den Bildern und den Zutaten … Mhmmhmm!

    Zauberhafte Grüße … Katja

  2. Da geht gleich die Sonne auf, liebste Persis – absolut Hammer! Der nächste Nachtisch ist in jedem Fall Dank Mango gerettet :-)
    Ein mangostarkes Wochenende,
    Sabine

  3. Du meine Güte – das sieht ja wieder ganz und gar nach *Schöner Leben* bei dir aus! Tolle Fotos! Und ja, die Zahl 13… ich mag sie nich, ich mag sie nich :)

  4. You can read my mind… Ich liebe alles daran und würde mich mehr als freuen, wenn du jetzt gleiche eine Portion rüberschieben würdest!
    Liebe Grüße, Christina

  5. Ich steh ja total auf Mango, seit es endlich bei meinem Kaufmann des Vertrauens die sogenannten , genussreifen’ gibt. Die werden in der Regel auch nicht alt. Sollte es dennoch mal passieren, weiß ich ja jetzt was ich damit anstellen kann ;-)
    Liebste Grüße Maren

  6. Freitag der 13. ist für mich ein Glückstag. Ich bin nämlich an einem Freitag den 13. geboren :-)

    Dein Rezept habe ich sofort abgespeichert, klingt absolut traumhaft. Die Kombination von Mango und Kokos liebe ich.

    Ganz liebe Grüße
    Julia

  7. Das hört sich total lecker an! Leider mag mein Freund keine Mangos, aber ich glaube, ich habe auch nichts dagegen 2,5 Portionen ganz alleine zu verputzen ;)
    Ich finde es übrigens beneidenswert, dass deine Mango noch schmeckte. Meine zum Nachreifen vergessenen Früchte sind meist auch nach ein paar Tagen schon leicht angeheitert und prickelnd. Gar nicht schön…

    Liebe Grüße,
    Claudia

  8. Liebe Persis, deine Mangopuddings sehen super verlockend aus!!! Die Farbe ist toll, so schön sommerlich. Leider vertrage ich Mango nicht mehr :-( Gestern war Freitag der 13? Habe ich irgendwie verdrängt ;-)
    Liebe Grüße
    Emma

  9. Grandiose Bilder, echt! Mango liebe ich sowieso, auch in Getränken oder als Eis. Pudding hab ich damit noch nie selber gemacht, das sollte ich wohl mal nachholen :-)
    Liebe Grüße,
    Daniela

  10. ohhh sieht der lecker aus, ich will auch ein Gläschen haben.
    Und die Fotos sehen mal wieder erstklassige Spitze aus :-)

  11. Sieht super aus das Dessert.
    Und die Farbe – WOW.
    Das vergisst man auch schnell den Freitag den 13. :-)

    LG,
    Edina.

  12. Hallo Persis!
    Also was soll ich sagen, wieder einmal wunderschöne Fotos! :) Hmmmm und ich liebe Mango!
    Toll! :)
    Liebe Grüße, Conny

  13. Lecker sieht das aus! Ich selbst mache ab und zu eine Mangocreme, aber einen Mangopudding gab es bei uns (bisher) noch nicht. Werde ich mir auf jeden Fall merken. Davor muss ich aber Ausschau nach der Creamed Coconut halten. Habe ich bisher nämlich noch nie gebraucht. Vielleicht geht das auch gut ohne?

    Liebe Grüße
    Elena

    • Persis says:

      Liebe Elena, der Pudding funktioniert auch komplett ohne Creamed Coconut. Falls Du auf den Kokosgeschmack nicht verzichten magst, kannst Du aber auch etwas Kokosmilch hinzugeben :)

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